Adventskalender Nr. 1

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Womit mach man einem 12 Monate alten Sprotz die größte Freude, wenn man ihm was schenken will?

Richtig! Mit Geschenkpapier. Darum ist der Inhalt von Sprotzens ersten Adventskalender gar nicht soooo wichtig. Obwohl sich darin eine Menge Gemüse und Obst für die Kinderküche, die er zum ersten Geburtstag vom Opa gebaut bekommen hat, verbergen wird. Die Deko kommt von der Oma,die sehr, sehr fleißig gehäkelt hat. Wir haben uns dann dazu entschieden, dass die kleinen Kunstwerke im Adventskalender landen, damit der Sprotz nicht überfordert ist von all den Geschenken.

Ich habe mir also überlegt, wie er jeden Tag etwas auspacken kann, ohne, dass ich die Teile „einfach so“ einpacke. Schließlich soll so ein Adventskalender ja auch gleichzeitig als Weihnachtsdeko dienen. Das finde ich auf jeden Fall sehr praktisch. Ich wollte ihn im Wohnungsflur aufhängen, weil der so lang und kahl ist.

Da kam mir die Idee, Weihnachtsschmuck für den Tannenbaum zu nähen. Also nicht wirklich. Ich wollte Sterne, Kugeln und Co. aus Packpapier machen und darin die Füllung verstecken.

Da ich aber wie immer sehr spät angefangen habe, sind jetzt nur Kugeln entstanden. Und so habe ich’s gemacht.

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Zunächst einmal mussten 48 Kreise auf Packpapier aufgetragen werden. Nicht zu klein, denn schließlich sind manche Teile etwas dicker. Das nimmt dann auch Platz in der Fläche weg. Ich habe dafür einfach unser Geschirr aus dem Schrank genommen und Kreise in vier verschiedenen Größen gemalt. Ein Kreisschneider würde sicherlich auch funktionieren, aber ich wollte unsere Nachbarin nicht wecken. Die hat nämlich so ein Ding.

Dann mussten natürlich alle Kreise ausgeschnitten werden.

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Als nächstes habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und immer zwei Kreise links auf links zusammen genäht. Allerdings habe ich oben eine kleine Öffnung gelassen.
Übrigens finde ich es hier überhaupt nicht schlimm, dass die Nähte alles andere als ordentlich sind. So bekommt jede Kugel ihre ganz eigene Note.

Dann wurden die Zahlen aufgetragen und die Kugeltütchen befüllt.

Zum Schluss ging es dann noch mal an die Nähmaschine. Schließlich wollten die Löcher auch noch genäht werden.

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Zur Aufhängung habe ich ein weihnachtliches Paketband vom Möbelschweden (daher auch das rote Packpapier) genommen und einen Locher. Jede Kugel wurde mit einem Loch versehen und auf das Band aufgefädelt. Im Flur habe ich dann das ganze Gebilde aufgehangen und etwas drapiert.

Und nun geht es zum Creadienstag, zu Meertje, Made4boys und zum Kopfkino. Da finde ich bestimmt noch mehr Adventskalender. Vielleicht ist ja etwas für das nächste Jahr dabei.

Dieses Jahr soll es halt unkompliziert sein, damit es auch zur Themenwoche passt. 🙂

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    • Danke. Ich fand es auch sehr einfach zu nähen. Und das sage ich, die ja ab und an an der Nähmaschine verzweifelt.
      Ich kann mir gut vorstellen, dass es dir viel Spaß machen wird. Wäre übrigens auch eine Idee, Geschenke so zu verpacken …

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