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Orangenkuchen nach Lilamalerie

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wieder einmal viel zu lange her, dass ich geschrieben habe. Aber im Moment passiert auch recht viel so im Real Life – Arbeitssuche, Bewerbungen schreiben, Zähne restaurieren (*ätz*), krank sein, gesund werden, usw.

Dennoch war ich natürlich nicht untätig. Um Mal wieder etwas kulinarisches zu posten, werde ich heute eine kleine Abwandlung des Orangenkuchens von Lilamalerie zeigen.

orangenkuchen1.1

Der Kuchen ist der Hammer! So lecker und saftig und überhaupt. Ich habe ihn natürlich mal wieder zuckerfrei gebacken, damit der Sprotz am nachmittäglichen Kuchenessen teilhaben konnte und nicht mit einer Brezen (ich werde langsam zur Fränkin …) vertröstet werden musste.

Dazu habe ich den Zucker mal wieder durch Trockenfrüchte ersetzt. Ich würde Datteln empfehlen. Wir haben unseren Kuchen mit Backpflaumen gemacht, was aber das Bittere der Orange etwas zu sehr betont hat. ich denke, das wäre bei Datteln definitiv anders.

Statt Schokosauce gab es dann eine einfache Schokosahne. Dafür habe ich simpel Sahne mit Kakao (den zum Backen, kein „Kaba“) aufgeschlagen. Es war ein Experiment und hat ganz wunderbar funktioniert. Die Sahne war eine tolle Ergänzung zum Kuchen, außerdem auch zuckerfrei.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Und da ich gar nicht genug bekommen konnte, hier noch ein Bild von meinem zweiten Stück. 😉

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Und ich schaue heute das erste Mal bei Mittwochs mag ich vorbei. Denn diesen Kuchen mag ich sehr, sehr gerne!

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Vegetarisches Sonntagsessen

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Heuer gab es zu Weihnachten kein Fleisch. Irgendwie hatten wir keine Lust darauf.
Dafür gab es ein ganz vorzügliches vegetarisches Essen. Einen Rotkohlstrudel mit Orangensoße.

rotkohlstrudel

Himmel, war das lecker! Uns hat das Fleisch absolut nicht gefehlt. Aber man könnte dieses Gericht auch gut zu einer Ente servieren. Wahrscheinlich würden wir dann die Kroketten weglassen.

Hier das Rezept:

800 g Rotkohl, ganz dünn geschnitten bzw. gehobelt
1 rote Zwiebel. in kleine Würfel geschnitten
Öl
1 Apfel, gewürfelt
400 mL Apfelsaft
eine Handvoll Rosinen
Nelken
Chili (kann man auch weglassen – ich fand’s eher überflüssig)
Salz
Kümmel
1 Packung Feta
Walnüsse nach Belieben
Strudelteig (darf gekauft werden. Wir haben ihn selbst gemacht)

Zunächst werden die Zwiebeln in etwas Öl (wir haben Olivenöl genommen) glasig gedünstet. Dann kommt der Rotkohl darauf und wird ca. 5 Minuten mit gedünstet. Das ganze wird mit dem Apfelsaft abgelöscht. dem Apfel und die Rosinen dazu und kann dann erstmal etwas köcheln. Nach einer Weile mit den Gewürzen abschmecken.
Das ganze nach ca. 30 Minuten mit etwas Stärke binden, damit der Rotkohl nicht zu doll durchsupscht.

Den Strudelteig dünn ausrollen, bzw. ziehen. Den Rotkohl darauf geben, Feta und Walnüsse dazu und das ganze dann einrollen.
Für 20 Minuten bei 180° C Umluft in den Backofen.

Orangesoße
Eigentlich handelt es sich hier um eine einfache Bechamelsoße, die aber raffiniertere Zutaten hat

2 Schalotten, klein gewürfelt
1 EL Butter
1 EL Mehl
Abrieb von einer halben Orange
200 mL frisch gepresster Orangensaft
150 mL Brühe
Estragon
5 EL Sahne

Die Schalotten in der Butter glasig dünsten. Dann das Mehl dazu geben und anschwitzen. Mit dem Orangesaft und der Brühe ablöschen. Den Abrieb dazu und das ganze 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Estragon abschmecken und die Sahne hinzugeben. Nochmal 5 Minuten ziehen lassen.

Bratapfelmarmelade

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Diese Marmelade wurde uns letztes Jahr von Frau Schwiegermutter kredenzt und ich musste das Rezept unbedingt haben. Ich dachte schon: „Oh weia, hoffentlich bekommst du das überhaupt hin. Klingt ja schon a weng kompliziert … Bratapfel. Marmelade.“

Und was soll ich sagen: Sie ist so super easy! Ich habe das Rezept lediglich alkoholfrei und auf einen 3:1-Gelierzucker umgewandelt. Ansonsten findet man sie bei chefkoch.de unter „Bratapfelmarmelade mit Rosinen und Zimt“.

Hier meine Version:
Zutaten:
45 g Rosinen
1/2 Fläschchen Rumaroma (darauf achten, dass es auf Ölbasis ist. Es gibt auch welches auf Ethanolbasis, was dann aber ja nicht alkoholfrei ist …)
3-4 EL Wasser
45 g Mandelblättchen
1,5 kg Äpfel, geschält und in Würfel geschnitten
1,5 Vanilleschoten, das Mark daraus
1 gestrichener (!) TL Zimt
1 Pck. 3:1-Gelierzucker

Und so einfach geht’s:
Rosinen mit dem Wasser und dem halben Inhalt des Rumaromas übergießen und ziehen lassen.
Mandelblättchen in der Pfanne leicht anrösten.
Alle Zutaten bis auf den Gelierzucker miteinander vermengen und 5 Minuten in einem Topf dünsten. Eventuell noch etwas Wasser dazu geben.
Dann den Gelierzucker dazu tun und unter ständigem Rühren noch 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
In Gläser füllen.
Fertig!

Das war’s wirklich. Und es schmeckt ganz herrlich nach Bratapfel.

Das ganze eignet sich hervorragend als Last-Minute-Mitbringsel zum Weihnachtsbrunch. 😉

„internationales“ Essen

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Bei uns gab es seit ungefähr drei Jahren mal wieder „Schwäbische Mehlsäck“. Dieses Essen ist deshalb international, weil es von einem Baden, einer Ostwestfälin in Hessen das erste und in Franken das zweite Mal zubereitet wurde. :p

Vor drei Jahren fand ich dieses Rezept noch irre aufwendig, jetzt am Wochenende hat es einfach nur Spaß gemacht und ging mit etwas Organisation und Babysitting vom Sprotzvater auch richtig gut.
Ich habe beim Kochen viel fotografiert und will euch hier ein bebildertes Rezept schenken. 😉

Zutatenliste (davon hab ich leider kein Foto)
300 g Mehl
3 Eier
Prise Salz
500g Sauerkraut (oder 600g – aber am Markt gab es halt nur 500g-Beutel), etwas zerkleinert
100 g Speck, klein gewürfelt
1 Apfel, klein gewürfelt
Öl
2 Zwiebeln (oder wer’s etwas feiner mag Schalotten), fein gewürfelt
2 EL Butterschmalz
3  EL Butter
400 mL Brühe

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Zunächst bereitet man aus Mehl und Eiern und Salz einen Nudelteig zu, der dann für eine Stunde in den Kühlschrank wandert.

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Während der Teig so vor sich hin ruht kann man schon mal Äpfel, Zwiebeln und Speck würfeln. Der Speck wird dann in einer Pfanne ausgelassen. Dabei nur geringe Hitze verwenden!

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Anschließend kommt etwas Öl hinzu und die Hälfte der Zwiebeln und der Apfel werden mit angeschwitzt.

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Nach und nach kommen dann noch Sauerkraut hinzu. Das ganze dann einfach etwas schmoren lassen.

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Wenn die Ruhzeit vorbei ist, wird der Nudelteig gaaaanz dünn ausgerollt. Dafür etwas Mehl auf der Arbeitsplatte ausstreuen. Eine Faustregel für die Dicke: Wenn du durch den Teig deine Arbeitsplatte sehen kannst, dann roller noch 4-5 mal drüber.

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In einer Pfanne können nun noch die restlichen Zwiebeln mit etwas Butterschmalz angedünstet werden.

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Parallel gibt man das vorher etwas abgekühlte Sauerkrautgemisch auf den Teig und rollt diesen auf.

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Dann wird die Rolle in ca. 2 cm breite Stücke geschnitten.

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Ein Boden der Auflaufform wird mit den Zwiebeln bedeckt.

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Die Butter wird in einem Topf geschmolzen.

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Die Mehlsäck werden auf die Zwiebeln in der Auflaufform gesetzt. Sie sollten sich möglichst nicht berühren. (Wir sollten uns mal eine größere Auflaufform kaufen …). Die zerlassene Butter wird darüber verteilt.

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Das ganze wandert bei 150° C in den Ofen. Nach 10 Minuten werden noch 400 mL Brühe aufgegossen. Das ganze verweilt dann noch weitere 15 Minuten im Ofen.

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Guten Appetit!

im Kasten – Apfelkuchen

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Dieser Apfelkuchen ist für den Apfelmarkt am Sonntag entstanden. Ich habe das Rezept aus der Zeitschrift „Einfach Hausgemacht“, für die der Sprotzvater und ich ja bei dem Wettbewerb mitgemacht haben. Leider haben wir nicht gewonnen, was ja aber auch klar war. Gerade wenn man sich die Gewinnerrezepte anschaut.

Nun aber zu einem Apfelkuchen, der im Kasten gebacken wird. Ein Foto werde ich nachliefern, denn wir hatten es am Sonntag Morgen etwas eilig und ich habe daher vergessen das gute Stück zu fotografieren.

So geht’s:
ca. 400 g Äpfel, geschält und in Würfel geschnitten
125 g Zucker

Diese beiden Zutagen werden in einer Schüssel zusammen gegeben und über Nacht stehen gelassen. Dabei entsteht eine Menge Apfelsaft!!!

Am nächsten Tag werden dann
100g Mandeln (das sind etwas mehr als im Rezept angegeben, aber ich fand es praktischer, weil so eine Mandelpackung ja 200g hat, und ich 2 Rezepte gebacken habe 😉 )

angeröstet.

250 g Mehl
1/2 Pckch Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
125 g getrocknete Früchte (Rosinen steht im Rezept, ich hatte nicht mehr genug und habe noch Orangeat mit reingetan. Aprikosen gehen sicher auch prima)
und die angerösteten Mandeln in einer Schüssel mischen und die Äpfel inklusive Saft dazu geben. Alles gut verrühren.

Den Teig in eine gefettete und mit Paniermehl bestäubte Kastenform geben. Im vorgeheizten Ofen bei 175° C ca. eine Stunde backen.

Bei mir wurde der Kuchen sehr, sehr saftig. Kann aber auch daran liegen, dass er im Ofen ausgekühlt ist. Ich konnte es nicht verhindern, leider …

Ich finde das ein super veganes Rezept. Das ist mir erst später aufgefallen, als ich die Zutatenliste für den Kuchenverkauf geschrieben habe. Somit hatte ich dann gleich zwei vegane Angebote und die Verkäuferinnen waren mir sehr dankbar dafür. Vegan liegt halt im Trend. Dabei bin ich ja Carnivore. :p

Das zweite Rezept waren meine Kindermuffins. Dieses Mal mit Apfelmus gefüllt. Dafür habe ich einfach Apfelmus in einem Eiswürfelbehälter eingefroren und dann vor dem Backen in jedem Muffin einen Würfel in die MItte in den Teig gedrückt.
Ich finde diese Methode genial, denn sie geht super leicht von der Hand. Und ich musste später nicht umständlich mit Spritzbeutel und Tülle hantieren. Damit bin ich nämlich wirklich sehr ungeschickt.

Und jetzt mache ich mich mal an die Fertigstellung eines weiteren Apfel-Selbstmachdings.

Wochenende: Kärwa, Facebook, Nähflash, Ausverkauf

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aber kein Sonnenschein. Hier im Moment zumindest nicht.
Dennoch gibt es wieder einige Freugründe diese Woche.

Unbenannt

In dieser Tüte befanden sich zwei Megapralinen! Total lecker und selbstgemacht. Nicht von mir. Aber wir haben hier so einen süßen „Süßkramladen“, der ganz viele „Selbstmachdinge“ anbietet. Vielleicht werde ich da ja auch mal was los. Außerdem hat in der Nachbarschaft ein neuer Upcyclingladen eröffnet, der mich auf die Idee gebracht hat aus alten Video- und Audiobändern Dinge zu häkeln. Wenn also jemand spenden möchte: immer her damit. Ich übernehme natürlich die Portokosten!

Derzeit ist Kärwa in Fürth! Das ist immer total nett. Ein großer Teil der Innenstadt ist voller Buden und Karussels. Und es riecht so herrlich! Am Sonntag ist der Plan sich mit Arbeitskollegen und deren Kindern zu treffen und gemütlich über die Kärwa (Kirchweih) zu spazieren. Der Sprotz ist zwar nicht ganz so begeistert davon, aber da wir so zentral wohnen, können wir jederzeit einfach wieder heim gehen. Er ist halt sehr schnell reizüberflutet. Naja, vielleicht schaff ich es ja, ihn zu tragen …

Unser Häuslebau ist wieder einen Schritt voran gekommen. Wir haben nun alle Steckdosen vom Dachgeschoss bis zum Keller geplant und ich bin so gespannt, ob das hinkommt. Ich kann mir Räume immer sehr schlecht vorstellen. Und ein Haus einzurichten, was noch gar nicht steht ist irgendwie skurril. Aber eine Sache weniger, die erledigt werden muss. Als nächstes müssen wir wohl Fußbodenbeläge und Badezimmer aussuchen. Das ist schon eher mein Ding.

Dann habe ich mir ja sehr gewünscht, dass der tolle Stoffladen um die Ecke noch mal Sonderpreise macht. Und was ist: am 22. Oktober wird er schließen. Das ist zwar kein Grund zur Freude, aber dafür hat er jetzt noch mal 40% auf alles. Und das ist zumindest ein kleiner Trost. Ich werde wohl noch mal nach Hosenstoffen gucken. Da gibt es nämlich so einiges an Cord und Jeans und vielleicht auch den ein oder anderen Wollstoff…

Seit letzter Woche bin ich nun auch auf dem Fratzenbuch zu finden. Vielleicht mag ja der ein oder andere von euch ein „Gefällt mir“ hinterlassen. Darüber würde ich mich total freuen! Dort werde ich meine Beiträge verlinken (also auch eine Möglichkeit, mir zu folgen) und vielleicht finde ich ja noch eine Möglichkeit, dieses Medium sinnvoll einzusetzen. Werde mich da mal umsehen, was andere so tun.

Und zu guter letzt: Diese Woche kam noch ein riesiges Paket mit Sockenwolle! Daraus sollen aber gar keine Socken entstehen. Mehr wird aber noch nicht verraten!

 

So und jetzt noch schnell beim Freutag und H5F4 vorbeigeschaut und sich mit anderen Leuten gefreut. 🙂

 

Frühstückswaffeln – babygeeignet

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Am Samstag lieben wir es, laaaange zu frühstücken. Frühstück ist eh eines der schönsten Mahlzeiten, wie ich finde. Es kann so abwechlungsreich gestaltet werden. Ich bin auch jemand, der gerne mal herzhaft frühstücken mag.

waffelzutaten

Letzten Samstag gab es dann seit langem mal wieder Waffeln. Auf der Haferflockenverpackung vom Sprotz stand ein Rezept, dass ich unbedingt ausprobieren wollte. Ich habe es aber abgewandelt, weil wir a) nicht alle Zutaten da hatten und b) der Sprotz mitessen können sollte, was im Moment immer noch heißt, den Zucker wegzulassen.

Das ganze fiel mir aber erst „unterwegs“ ein, so dass die Fotos hier nicht alle passen.

Das Rezept von mir:

250g Schmelzhaferflocken

500 mL Milch

3 Eier (ich hab nur 2 genommen, aber 3 sind wirklich notwendig)

2 EL Öl (als Butterersatz)

1 Apfel

1 Banane

1 TL Backpulver

1 Msp Vanille

1 Prise Salz

waffelteig

Zubereitung:

Apfel und Banane mit dem Zauberstab pürieren, dann alle weiteren Zutaten in die Schüssel dazu tun und zu einem glatten Teig verrühren. In das Waffeleisen damit und warten, bis die Waffeln soweit sind. Fertig.

waffelfertig

Das ganze ergibt ungefähr 10 von den Herzchenwaffeln. Es empfiehlt sich ,die Waffeln eher dünner zu machen, da sie sonst nicht so gut aneinander kleben. Schließlich fehlt das Klebeeiweiß Gluten. Mit 3 statt 2 Eiern kann es aber sein, dass auch dieses Problem gar nicht eintritt.

Der Sprotz hat die Waffeln geliebt und die Sprotzeltern haben die Sprotzeltern haben das ganze mit selbstgemachten Apfelmus (mit Zucker) genossen. Ich kann mir aber auch prima die Fruchtmuse von den bekannten Bioherstellern dazu vorstellen. Dann sind sie auch wieder ganz zuckerfrei.

Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim nachkochen/-backen und guten Appetit!

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da …

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Ich liebe ja diese Ohrwürmer. Lieder sind einfach was tolles. Und da der Herbst jetzt tatsächlich da ist, soll es bei diesem Küchenmittwoch auch ein wenig herbstlich zugehen.
Am Wochenende gab es nämlich selbstkreierte Kürbislasagne.
Ich liiiiiiebe Kürbis. Vor allem Hokkaido. Der schmeckt mir einfach mit am besten und ist dazu noch von der Zubereitung so super simpel. Und sowas ist im Familienalltag echt wichtig. Ich suche ja immer nach Rezepten, die auch für Kinder geeignet, einigermaßen gesund und schnell zuzubereiten sind. Dazu sollen sie natürlich auch den Erwachsenen mit möglichst wenig nachwürzen gut schmecken.
Darum habe ich dieses Mal die Lasagne tatsächlich vorkonzipiert und war dann ganz stolz, als mein Konzept aufging und die gesamte Familie begeistert davon aß.

lasagnetisch

Man nehme:
1/2 Kürbis (so ein mittelgroßer)
Lasagneplatten (die habe ich nicht gezählt …)
800 g Tomaten (ich war faul und habe 2 Dosen genommen)
1 große Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Olivenöl
2 EL Butter
2 EL Mehl
1 Becher Sahne
Milch (habe ich nicht abgemessen)
Käse
Salz, Pfeffer, Muskat

Zuerst habe ich die Tomatensoße vorbereitet. Ich habe die Hälfte einer riesigen Zwiebel (fast Gemüsezwiebelgröße) in Würfel geschnitten und den Knoblauch fein gehackt. Das ganze mit etwas Olivenöl glasig gebraten. Danach einfach die Tomaten dazu und langsam köcheln lassen.
In der Zwischenzeit ging es dem Kürbis an den Kragen. Ich wollte kein Ragout davon machen, also gab es feine Schnitze, die ich mit dem guten alten Hobel gemacht habe.

lasagnekürbis

Die andere Hälfte der Zwiebel wurde in Halbringe geschnitten und mit dem Kürbis zusammen angedünstet. (Ich musste es trennen, da meine Pfanne für die Mengen zu klein war, habe es dann aber nachher gemischt). Das kann schon so 10 Minuten dauern. Zwischenzeitlich köchelt die Tomatensoße auch so vor sich hin.

lasagnezutaten

Und zu guter Letzt habe ich dann noch aus Butter, mehl, Sahne und Milch eine Bechamelsauce hergestellt. Dazu Butter in einem kleinen Topf zerlassen und genauso viel Mehl hinzugeben, wie Butter im Topf ist. Das ist ein kleiner Trick, den mir Chillylemon von Zuckerzitronen verraten hat. Damit gelingt so eine Mehlschwitze einfach immer. Gut umrühren und sofort die Sahne hinzugeben. Ich habe dann mit Milch aufgefüllt, bis eine gute Menge von der Sauce entstanden ist (ich mag gerne eine dickere Schicht als Abschluss der Lasagne). Während gut gerührt wird, die Sauce aufkochen lassen und wenn sie etwas anzieht sofort von der Hitze nehmen.
Eine Auflaufform wird eingeölt und mal mit einer Schicht Lasagneplatten belegt. Dann abwechselnd Tomaten, Kürbis und Lasagneplatten in die Form tun. Meine letzte Schicht vor der abschließenden Bechamelsauce waren Lasagneplatten. Zu guter letzt etwas Käse oben drauf reiben und ab in den Ofen.
Bei ca. 190° C Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.

So sah sie dann auf dem Teller aus.

lasagneteller

Und nun wünsche ich guten Appetit!

Willkommen in Veggiestan!

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Das genialste Kochbuch, dass ich jemals besessen habe, ist wohl Veggiestan.

veggiestan

Der Sprotzvater und ich haben es uns zur Geburt vom Sprotz geschenkt. Gemeinsam kochen ist ja eines unserer großen Leidenschaften und so entstehen am Wochenende immer wieder Leckereien.
Aus dem Kochbuch Veggiestan haben wir schon so einiges ausprobiert und bisher hat uns wirklich ALLES geschmeckt! Es handelt sich dabei um orientalische, vegetarische Rezepte. Zu jedem Rezept gibt es eine kleine Geschichte oder Erläuterung und das ganze Buch ist sehr nett und farbenfroh aufgemacht. Ein Blick hinein lohnt auf jeden Fall!
Zuletzt hatten wir Linsen mit Pfirsichen. Das Gericht landete jetzt schon zum zweiten Mal auf unseren Tellern. Sogar der Sprotz hat es mit Genuss verputzt! Natürlich haben wir für ihn den Chili und den Ingwer, so wie Salz und Pfeffer weggelassen. Wir haben dann einfach einen kleinen Topf für ihn alleine gekocht.

linsenpfirsich

Die Linsen werden einfach mit Zwiebeln und Paprika angeschwenkt und dann gekocht. Hinein kommen dann Gewürze wie Zimt, Kurkuma, Muskat, Salz, Ingwer, eine Chili, sowie etwas Zitronensaft und Zucker.
Zusätzlich werden in einer Pfanne 4-5 Pfirsiche und eine handvoll Cranberries geschwenkt. Das ganze wird dann zusammen gegeben und mit Reis gegessen. Wirklich sehr lecker, fruchtig und etwas scharf. Eine tolle Mischung! Und es schmeckt wirklich besser, als es auf dem Bild vielleicht aussieht. 😉 Ich hatte ja eigentlich einen anderen Teller fotografieren wollen, wo mir das Anrichten viel besser gelungen war. Doch leider hatte der Sprotz tierischen Hunger (es war nämlich sein Teller) und er hat mit seinem Löffel umgerührt bevor die Kamera überhaupt im richtigen Raum war.

 

Kindermuffins nochmal ganz anders

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muffinsteller

Ich habe noch einmal Kindermuffins ohne Zucker gebacken. Da mein Versuch hier noch nicht ganz zufriedenstellend war, habe ich lange überlegt, wie ich die Muffins ohne Zucker süßer bekomme.
In mehreren rohveganen Blogs habe ich dann immer wieder gelesen, dass viel mit Datteln gearbeitet wurde.
Die wurden dann auch gleich eingekauft und wie mir meine Schwiegermama am Wochenende bestätigte habe ich auch die „bessere Sorte“ besorgt. *freu*

Am Montag morgen war es dann endlich soweit. Ich musste noch schnell ein Abschiedsschmankerl für die Krabbelgruppe vorbereiten und Muffins sind bei so etwas ja immer sehr geeignet. Die Kinder können sie selbst in die Hand nehmen und ich wollte etwas, was der Sprotz auch schon essen darf, und was nicht Laugengebäck ist.

Also habe ich das alte Rezept aus diesem Blog hervorgekramt und es irgendwie dann doch ziemlich stark verändert.

Ich finde dieses Muffinrezept eignet sich nun völlig als Grundrezept. Dieses kann nun beliebig mit Obst variiert werden und damit auch noch die Süße. Die Muffins sind süß, aber nicht zu sehr. Der Sprotz fand sie großartig, und ich auch.

muffinsteig

 

Hier aber erstmal das Rezept:

360g Mehl
13g Natriumhydrogencarbonat
1 Prise Salz
200g Datteln
2 Stück Obst (z.B. 1 Birne, 1 Banane, oder 2 mittelgroße Äpfel)
175mL Sprudelwasser
100 mL Öl

Die trockenen Zutaten vermengen. Datteln und Äpfel zusammen ím Mixer zerkleinern bzw. pürieren. Zusammen mit dem Wasser und Öl zu den trockenen Zutaten geben. Alles gut verrühren.
In kleine Muffinförmchen geben und bei 180° C bei Umluft ca. 15-20 Minuten backen.

Ich habe dieses Mal Weizenmehl 405 (also das normale Kuchenbackmehl) genommen. Das hat bestimmt auch dazu beigetragen, dass die Muffins nicht zu herb geworden sind. Werde es aber noch mal mit Dinkel- und/oder Vollkornmehl versuchen.

muffinsfertig

Ich werde das Rezept wohl auch so noch mal variieren. Z.B. mit einer zerdrückten Banane oder frischem Obst. Und ich kann mir immer noch super Mandelmus darin vorstellen. Unseres ist derzeit aber leider alle, darum hier die Version ohne. Ist ja auch billiger.

Ich würde mich über Nachbacker/innen freuen und über berichte, wie es geschmeckt hat.

Bei uns werden sie spätestens Anfang November noch mal serviert werden.

 

Und da es eine echte Eigenkreation ist, schaue ich heute nochmal beim Kopfkino vorbei.