Meditative Origami-Schmetterlinge

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In letzter Zeit brauche ich für mich selbst einfache, schnelle Projekte, die einen Erfolg garantieren.  Therapieprojekte halt. 

Da trifft es sich auch gut, dass ich für unser Haus bis auf Weihnachtskram noch so überhaupt keine Deko besitze. Das liegt übrigens vor allem an meiner extrem chaotischen Art, die jeglichen Raumschmuck seiner Wirkung beraubt.

Aber Fensterbilder und alles, was man dazu zählen kann, machen ja irgendwie immer was her. Bisher habe ich es zum Glück auch noch nicht hinbekommen, ein Fenster unordentlich zu machen. 😉

Nach einem doch eher stressigen und actionreichen Tag habe ich zum Runterfahren mich an diese meditativen Origami-Schmetterlinge gemacht. An dem Tag selbst bin ich im Billigladen über günstiges Origamipapier gestolpert und habe dann abends gleich mal die Hälfte zu Schmetterlingen verarbeitet.

Die kleinen Falt-er sind super fix gemacht und vor allem durchaus für Origami-Neulinge wie mich geeignet. 

Bei dieser Variante darf sogar eine Schere zum Einsatz kommen. 

Ich habe die Entstehung eines solchen Flattermanns mal dokumentiert. 

Man nehme: 

Begonnen wird dann mit der typischen Origami-Anfangsfaltung. Diese Faltung braucht man beim Origami tatsächlich immer wieder. 

Das quadratische Papier wird in beide Richtungen diagonal und dann auf der anderen Seite längs gefaltet.

Danach nimmt man das Papier an den diagonalen Falzinien zusammen und drückt die geraden leicht nach innen. Dabei entsteht dann ein Dreieck mit so einem „Innenleben“:

Dieses Dreieck wird noch mal in der Mitte gefaltet und am Rand wird eine Rundung geschnitten.

Wieder aufgefaltet erhält man ein Dreieck mit zwei abgerundeten Ecken.

Diese faltet man auf der einen Seite nun zur Mitte hin.

Auf der anderen Seite nimmt man nun die Spitze und zieht sie über den Rand hinaus, 

biegt die Spitze zur anderen Seite über

und faltet den Schmetterling noch zusammen. 

Fertig.

In einem der zahlreichen Video-Tutorials auf YouTube habe ich übrigens eine hübsche Fühlererweiterung  gesehen. Nur hatte ich dafür leider kein Material im Haus und ich wollte ja schnell zum Ergebnis kommen.

Ich habe die Falter auf eine Nylonschnur aufgefädelt, um sie als „Girlande“ im Fenster aufhängen zu können. Leider habe ich es noch nicht geschafft, davon ein Foto zu machen.

Mehr Schmetterlinge inkl. Anleitung und Vorlagen-Download gibt es hier auf meinem Blog.
Verlinkt mit  CreadienstagHoTDienstagsdingeSo mach ich das 

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  1. Vielen vielen Dank für die Anleitung! Die probiere ich heute gleich mal aus, denn ich war schon etwas auf der Suche nach einer einfachen, kleinen Frühlingsdeko und Schmetterlinge sind da einfach perfekt!
    Viele Grüße aus London, Marthe

    • Viel Spaß dabei. 🙂 Ich habe gerade auch noch den Link zu meiner Schmetterlingslampe für das Sprotzzimmer ergänzt. Vielleicht wäre das auch was für dich.
      LG Carola

  2. Die sind ja wirklich wunderbar einfach – habe mich gestern mal ans Falten gemacht und der Große hat dabei auch schon zwei Schmetterlinge produziert (mit Hilfe an den Stellen, bei denen Zeugs nach innen gefaltet werden muss). Wir waren faul und haben uns das Rundschneiden gespart, so ging es natürlich dann noch schneller. Die Falter (haha) sehen auch mit eckigen Flügeln hübsch aus, finde ich! Nun habe ich auch schon eine nette Deko für die Osterkörbchen, die ja bald gepackt werden wollen. Also danke fürs Teilen! 🙂

  3. Pingback: Hasengirlande – schnelle Osterdeko | Selbstmachdinge

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