Waldemar goes Feuerwehr

Standard

Der Sprotz erlebt Fasching heuer zum ersten Mal richtig bewusst. Und er hat auch ganz genaue Vorstellungen, als was er gehen möchte. Wie wohl viele kleine Jungs in dem Alter fiel seine Wahl auf „Feuerwehrmann“. „Aber mit grünem Helm, Mama!“ Wirklich grün sind die Helme ja nicht, aber die Farbe von Feuerwehrhelmen ist auch wirklich schwer zu beschreiben. Er wollte mir damit auch nur klar machen, dass es eine Nachmache von einem „echten“ Feuerwehrhelm, wie sie hierzulande getragen werden, sein soll. Das hätte ich mir zwar eh gedacht, aber nun gut.

Mir reichte es dann aber mit dem einen Plastikteil. Daher wollte ich das Kostüm selber nähen, da ich den gekauften Kostümen nicht so traue. Zudem wollte ich, dass Sprotz die Möglichkeit hat, sein Kostüm auch als normale Klamotten im Alltag zu tragen.

So überlegte ich, welcher Hosenschnitt wohl gut geeignet wäre, den ich auch schon besitze. Meine Wahl fiel ziemlich bald auf die Waldemar von Mialuna. Da hatte ich sogar dank dieser Hose schon das Muster in der richtigen Größe parat. Außerdem konnte man hier so schön an den Kniebsätzen zusätzlich eine Reflektorpaspel einarbeiten, die zwar weiter vom Original einer Feuerwehrhose weg führt, aber trotzdem was hermacht. 

Die Paspel wurde dann auch noch an der Passe und den Seitennähten eingearbeitet. Eigentlich sollten die Taschen auch so verziert werden, doch ich habe schlicht und ergreifend vergessen, sie mit an die Vorderteile anzunähen. Darum hat die Feuerwehr-Waldemar nun keine Taschen. 

Als gelbe Reflektorstreifen werde ich einfach Hosenschoner für’s Fahrrad nehmen. Die können wir danach noch gut gebrauchen, da wir ja autofrei leben und das Rad unser wichtigstes Verkehrsmittel ist. Diese Teile wurden dann auch gleich am Pullover für die Arme eingesetzt.

Herr Selbstmachdinge bat mich dann noch, die Hose zu füttern. Also zerschnitt ich kurzerhand einen alten Kopfkissenbezug. Dieser ist zwar überhaupt nicht feuerwehrlike, aber man sieht ihn ja auch nicht.

Eigentlich wollte ich für das Oberteil einen schlichten, schwarzen Pulli, den Sprotz schon im Schrank hatte, nehmen. Darüber noch eine Warnweste und fertig wäre der Feuerwehrmann. Aber irgendwie packte mich der Ehrgeiz. 

Also suchte ich im weltweiten Netz nach einem Freebook für einen einfachen Pullover, der aber keine Raglanärmel hat. Einen Jawepu wollte ich nicht nochmal machen, da ich mir das Abpausen des Schnittmusters sparen wollte.

Fündig wurde ich dann bei Nähpuls. Mit dem Schnitt „Let’s dance“ habe ich einen super Basisschnitt in meiner Sammlung. Den Pulli werde ich in schlicht sicher nochmals nähen.

Das Oberteil besteht aus zwei alten T-Shirts von mir, einer auseinander genommenen Kinderwarnweste aus einem Billigladen und Bündchen. Reflektorstoff war mir einfach zu teuer und die Warnwestenlösung finde ich super. Und dank der T-Shirts konnte ich mir das Säumen sparen, denn ich habe einfach so zugeschnitten, dass die Säume von den Shirts, die Säume an Bauch und Ärmel wurden.

Den Schriftzug habe ich mit Hilfe von selbstgenähte Freezers Paper gemacht. Dazu dann demnächst mehr hier im Blog. 

Und hier nun das fertige Ensemble.

Ein bisschen traurig war ich ja schon, dass ich ihm kein „Elsa-Kleid“ nähen durfte. Vielleicht Zauber ich ihm mal eines für daheim. Hier spielt er nämlich sehr oft Prinzessin und benutzt dafür jegliche Schals, Handtücher und alles, woraus man sich Kleider basteln kann. Seine Kreativität kennt da keine Grenzen.

Verlinkt mit: KidikramMade4boysfür Söhne und Kerle, Nähfrosch – kostenlose SchnittmusterUpcycling-ArchivCreadienstagHoTDienstagsdinge

2 x Frida 2.0 (mit Rezension)

Standard

​Normalerweise schreibe ich ja beim ersten Blogeintrag zu einem Schnitt nicht gleich eine Rezension, doch da ich im letzten Jahr tatsächlich zwei Fridas in Größe 62 genäht und als Geburtsgeschenk vergeben habe, sie es aber leider nicht hier auf den Blog geschafft haben und für Lütti jetzt auch nochmal zwei entstanden sind, werde ich Mal eine Ausnahme machen. Denn in der nächsten Zeit werden wohl erstmal keine mehr entstehen.
Vor der Rezension aber noch die Geschichte, warum ich gleich zwei Fridas genäht habe. Es liegt nämlich dieses Mal nicht an dem Mangel der Größe 62 in Lüttis Kleiderschrank, da hätte tatsächlich eine gereicht um diesen nun vollständig auszugleichen. Doch ist mir beim Werkeln zu später Stunde ein ziemlich blöder Fehler passiert, den ich erst am nächsten Tag entdeckte.

Ich machte mich also fröhlich an den Zuschnitt, war fleißig und auch bald fertig.  Am nächsten Tag dann die Überraschung: ich hatte blöderweise zwei mal das Hinterteil zugeschnitten. 

Zum Glück war gerade noch so viel von dem blauen Sweat übrig, dass es mit etwas Trickserei noch für zwei Hosenvorderteile langte. 

Komplett gleich sollten sie dann aber nicht werden und so entschied ich mich entgegen meiner ersten Absicht, schnell mal eine Hose zu nähen für die diversen Verzierungen, die dieser Schnitt bietet. (Mehr dazu in der Rezension). 

Schnittmuster Frida 2.0 

ist ein Schnittmuster vom Milchmonster. Normalerweise handelt es sich hier um ein käuflich zu erwebendes Ebook, von dem es auch eine „Mama-Version“ gibt. Die drei kleinsten Größen (50-62) werden aber dankenswerterweise als Freebook zur Verfügung gestellt.

Größen:
Siehe oben.

Sieht das genähte Kleidungsstück wie auf dem Foto bzw. wie die technische Zeichnung aus?
Vergleicht selbst. 

Bei dieser Hose habe ich mich genau an das Schnittmuster mit allen Einzelheiten gehalten und ich finde man erkennt, dass es eine typische Frida2.0 ist. Bei der ersten Version, die vielleicht einige von euch kennen sind die aufgesetzten Vordertaschen größer, bei der Version 2.0 wurden diese gekürzt. Eine gute Entscheidung, wie ich finde. So wirkt die Hose, wenn man alle Details verwenden will, nicht zu überladen.

Verständlichkeit der Anleitung:
Der Schnitt gilt als anfängergeeignet. Dem stimme ich zu. Es war eines meiner ersten Nähprojekte und ich bin wunderbar mit der Bildanleitung und dem Text dazu klar gekommen. 

Daumen hoch und Daumen runter:

Hoch: Der Schnitt enthält bereits eine Nahtzugabe von 0,7 cm, was mir persönlich viel Arbeit erspart. Aber das ist wohl Geschmackssache. Super finde ich auch, dass man fast nichts zusammen kleben muss.

Womit wir dann schon beim Daumen 

Runter: wären. Ich frage mich, warum der Schnitt für das Bauchbündchen nicht auch auf nur eine Seite getan wurde. Es ist nämlich so, dass es gut auf eine Seite gepasst hätte.  Das wäre echt genial, weil dann alles so gehandhabt wäre und den ganzen Schnitt noch komfortabler machen würde.

 Verwendeter Stoff:
Man kann eigentlich fast alle Stoffe verwenden. Ich habe schon Jersey, Baumwolle und jetzt Sweat vernäht und nie Probleme gehabt.

Für die Applikation und die Taschen würde einmal Cord (plus Baumwolle als Innenstoff ) und einmal Jersey verwendet.

Änderungen an dem Schnittmuster oder am Design:

Habe ich nur insofern vorgenommen, als dass ich bei der zweiten Hose das Bündchen aus einem Jersey genäht habe. Dabei ist dann darauf zu achten, dass man nicht mit dem Muster für die Bündchen arbeiten kann. Sonst passiert nämlich das hier: 

Die Hose wird viel zu eng! 

Ich habe den Stoff vom Bauchbündchen dann gerettet, indem ich es für die Bündchen an den Beinen verwendet habe. Zum Glück hatte ich die noch nicht zugeschnitten. 

Für das neue Bauchbündchen habe ich dann den oberen Umfang der Hose gemessen und mit 0,8 multipliziert. Daraus ergab sich die Breite für das Jerseybündchen. Ich habe das ganze aufgerundet, so hatte ich gleich etwas Nahtzugabe.

Eine weitere Variation bei dieser Hose ist die Gesäßtasche. Diese habe ich lediglich appliziert, denn meine Nadel wollte partout nicht die beiden Lagen Jersey miteinander vereinen. 

Da Babys nun wirklich keine Taschen brauchen, finde ich diese Lösung generell empfehlenswert. 😉

Welche Unterstützungen und Tutorials habe ich genützt:

Lediglich das Freebook. Das ist vollkommen ausreichend. Es wird sogar erklärt, wie man appliziert (woran ich mich nicht gehalten habe. Mir ist Vlisofix einfach zu teuer…) und wie man Bündchen annäht. Da bleiben glaube ich keine Fragen offen 


Würdest ich das Schnittmuster nochmals nähen?
Ja, wenn ich dann mal wieder so kleine Klamotten brauche.

Fazit:

Ein variantenreiches Schnittmuster und ein sehr detailliertes Ebook. Die Frida ist immer ein super Geschenk oder ein nettes, kleines Nähprojekt für Zwischendurch.

Verlinkt mit: CreadienstagNähfrosch – kostenlose Schnittmuster, HoTKiddikramDienstagsdingeMeertjeMade4girls

Ein Christian für Herrn Selbstmachdinge

Standard

Noch so ein UFO, was endlich seine Vollendung gefunden hat. Bei diesem Schnitt von den Rockerbuben musste allerdings noch mehr getan werden als bei einem Miro, der immer noch im UFO-Regal sein Dasein fristet.

Und ich habe ganz schön geflucht, denn als ich den Pullover vor über einem Jahr zugeschnitten habe, habe ich die Knipse an der Kapuze und an den Ärmel völlig vergessen. 
Witzigerweise habe ich es dennoch hinbekommen, die Ärmel so sauber wie noch nie anzunähen. Wahrscheinlich war ich einfach extrem vorsichtig. Das sollte ich wohl des öfteren man sein. 😉

Meine Overlock kann dann beim Annähen der sich überlappenden Kapuze an ihre Grenzen. Da musste ich ggeht schon fummeln … Leider sieht man das auch etwas. Naja, falls ich den Pullover noch einmal nähen sollte, weiß ich jetzt Bescheid und werde sehr, sehr achtsam sein. 

Herrn Selbstmachdinge gefällt das Ergebnis zum Glück. Er meinte zwar, dass er besser sitzende Pullover besitzt, aber immerhin habe ich ihm damit das erste Mal etwas zum Anziehen genäht. 

Obwohl, so ganz stimmt das nicht, denn es gab ja auch schon Hausschuhe, die er aber irgendwie nie getragen hat bis jetzt. Hoffentlich ereilt diesem Pullover nicht das gleiche Schicksal. Obwohl das ja eigentlich gar nicht mehr möglich ist, denn er hatte ihn zumindest schon für ein Tragebild an. 
Hier sieht man auch, dass mir die Bauchtasche nicht ganz perfekt gelungen ist. 

Ein Vorschlag von Herrn Selbstmachdinge: Mach die Tasche doch so, dass sie bis ganz auf die Seiten geht. Die Idee gefällt mir! Sollte ich Christian noch mal nähen, werde ich mich wohl mal an eine Schnittabwandlung wagen. In meinem Kopf müsste das dann sogar leichter zu nähen sein. Mal schauen, ob da Vorstellung und Realität übereinstimmen.
Stoff: Sweat vom Stoffmarkt, Bündchen vom hiesigen Stoffladen 

Schnitt: Christian von den Rockerbuben 

Verlinkt mit: Für Söhne und Kerle, CreadienstagHoTDienstagsdinge

Räuberhosen

Standard

Der Sprotz ist ja mittlerweile ein Kindergartenkind. Seine Gruppe heißt Räuberhöhle und passender könnte der Name für ihn nicht gewählt sein. Er ist von einem kleinen Wichtel zu einem richtigen Räuber geworden. Und das merkt man mittlerweile vor allem an seinen Hosen! Einfache Jersey-Hosen wie eine RAS (da ist er ja mittlerweile eh rausgewachsen, da der Schnitt ja „nur“ bis Größe 92 geht) oder eine MWH werden in diesem Hause leider nicht mehr alt. Sie dienen daher nur als „Jogginghosen“ für daheim zum Mittagsschlaf oder wenn es ausnahmsweise mal nicht ganz so wild hergeht.

So entschloss ich mich kurzerhand doch den Schnitt Waldermar von Mialuna zu kaufen. Ich bin schon lange darum herum geschlichen und nun war die „Ausrede“ endlich gekommen.

Was soll ich sagen: Der Schnitt ist super! Ich habe diese Hose als Probenähexemplar gemacht, aber der Sprotz wird sie auf jeden Fall auch tragen.
Hier sind zwar noch keine Besätze an Knie und Po eingearbeitet, aber dafür habe ich mich das erste Mal an einer Paspel versucht. Beim Nähen selbst war ich zwar kurz vorm Fluchen und habe mich die ganze Zeit gefragt, ob das wirklich sein muss… (Ich bin ja eher die Zack-zack-Näherin….) Aber was soll ich sagen: es hat sich gelohnt. Die rote Zierlinie wertet die an sich schon tolle Hose doch sehr auf. Ich denke, ich werde in Zukunft öfters mal Paspeln verarbeiten.

Der Stoff war eigentlich mal für eine Hose für mich gedacht, aber das muss noch warten. Und da ich den Auftrag erhalten habe, doch bitte meine Stoffberge zu reduzieren, habe ich für diese Hose jetzt nicht extra Stoff gekauft.
Derzeit überlege ich, welche Stoffe ich für die Besätze verwenden könnte. Hier liegen noch einige Stoffe rum, die ich für eine Hose verwenden könnte, aber wenn die Outdoorhose schon die Besätze vorsieht, dann will ich die auch mal so nähen. Habt ihr irgendwelche Vorschläge?

Verlinkt mit:

Made4BoysFür Söhne und KerleHoT

CreadienstagDienstagsdingeKiddikram

Ein Hoody ohne Hood, dafür mit Kragen

Standard

Wie schon erwähnt fehlt es im Hause Selbstmachdinge vor allem an Pullovern in Größe 62 und 68. So langsam wächst Lütti auch definitiv aus den auch sehr dehnbaren Sachen in Größe 56 raus und hast auch ja nun auch wirklich viel Zeit damit gelassen. 

Vor allem Oberteile sind Mangelware. Daher war ich total happy, als ich bei einer meiner Pinterest-Scroll-Sessions auf den Hoody von Lybstes gestoßen bin. Und zu meiner großen Freude gibt es für kleinste Größe dieses Pullovers als Freebook! Und die kleinste Größe ist in diesem Fall:  *trommelwirbel* 62 *tusch*

Ich schnappte mir also ein paar Reste und machte mich ans Werk. Und das kam  dabei heraus. 

Auf dem Foto sieht man zum Glück die Fehler nicht so. Nähen in Größe 62 ist für mich immer noch eine irre Herausforderung. Die Bündchen an den Armen sind einfach zu fummelig …

Ich habe mich bei diesem Pulli auch das erste Mal an eine Paspel gewagt. Mutig und vor allem faul wie ich bin, wollte ich diese gleich in einem Rutsch beim Zusammennähen der beiden vorderen Teile mit einfassen. Nunja, der Plan ging nicht auf … Also habe ich das Vorderteil noch mal halb aufgetrennt, die Paspel irgendwie zum Vorschein gebracht und noch mal drüber genäht. Nächstes Mal werde ich dann gleich vorsichtiger vorgehen und mich Schritt für Schritt herantasten.
Der Schnitt ist wirklich klasse! Einerseits, weil er als Schnittmuster super einfach zu erstellen ist! Kein lästiges Zusammenkleben und die Nahtzugabe ist auch enthalten, was für mich großartig ist, da ich die den Schnitten beim Ausschneiden des Musters eh schon immer hinzufüge. 

Außerdem können auch kleine Dickschädel den fertigen Pullover gut tragen, denn die Halsöffnung ist sehr weit. Durch den Kragen und die Überlappung aber wird Babys Hals und Brust dennoch gut geschützt. 

Schade eigentlich, dass Lütti bald auch für dieses Teil zu groß sein wird, den ich würde wirklich gerne noch ein paar davon nähen … Vielleicht gönne ich mir in einem Anfall von geistiger Umnachtung ja auch die anderen Größen … 

Verlinkt mit: CreadienstagKiddikramDienstagsdingeHoTNähfrosch – kostenlose Schnittmuster

Ein Sternenmiro für den Sprotz

Standard

Die Sterne lassen mich irgendwie nicht los. Aber Sterne sind oft die Lösung, wenn man schöne Stoffe für Jungs sucht. Ich mag es nämlich nicht zu unruhig und schon gar nicht, wenn es Merchandising-Stoffe sind. Das ist für einen Dreijährigen einfach noch nichts und so lange ich ihn davor einigermaßen bewahren kann, werde ich das tun. Ich denke die Zeit wird früh genug kommen, wo das nicht mehr geht. 

Aber ich schweife ab. Aus einen dieser gehorteten Sternenstoffe ist also ein Miro (ein Schnitt von Worawo) in Größe 98/104 entstanden. 

Es ist mittlerweile der zweite, denn der erste war kleiner und nun leider zu klein.

 Er wurde aber heiß und innig geliebt und viel getragen und war eines der wenigen Teile, die ich im letzten Jahr fertig genäht habe. Bei Kinderklamotten drängt es mit der Fertigstellung ja auch mehr als bei Erwachsenen. 😉

Der Schnitt ist recht einfach zu nähen, allerdings habe ich beide Male die Bauchtasche weggelassen. Die finde ich gar nicht sooo toll und ich tue mich schon ohne Tasche schwer, die Stoffe zusammen zu stellen. Ohne Tasche habe ich jetzt immerhin langsam eine Vorstellung davon, wie die von mir ausgewählten Stoffe nach dem Nähen dann wohl als fertiger Pullover aussehen werden.

Für Herrn Selbstmachdinge ist auch schon laaaange ein Miro in der Mache und ich hoffe, dass ich ihn hier bald werde zeigen können. Allerdings wartet dieser schon seit über einem Jahr auf seine Fertigstellung. 😛

Verlinkt mit:  Creadienstag,  Kiddikram,  Made4boys,  Sternenliebe,  Dienstagsdinge,  HoTFür Söhne und Kerle

Morgenstern

Standard

Schon wieder ein Stern? Ja, aber dieses Mal nur im Namen. Hinter diesem Titel versteckt sich nämlich ein Freebook von Lila wie Liebe.

Hier habe ich ja bereits geschrieben, dass Lütti (so dann jetzt der Name des Schwesterchen) irgendwie nur wenige Klamotten in Größe 62 und 68 geerbt hat. Kaufen will ich aber auch keine und für diese Größe eignen sich ja auch prima Stoffreste, ist wie in diesem Fall Hosenbeine eines alten Hausanzugs von mir.

Daraus ist ein kuscheliger Nicki-Pullover mit amerikanischen Ausschnitt geworden.

Das Schnittmuster fand ich super, weil ich a) amerikanische Ausschnitte mag und b) die Nahtzugabe schon enthalten sein sollte.

Ich schreibe sein sollte, da der Pulli bei der Lütten ziemlich eng sitzt und sie doch eher zu den zarten Kindern gehört. Bei Pummelchen dann vielleicht lieber gleich ne Nummer größer wählen oder aber auf jeden Fall eine Nahtzugabe an den Seiten hinzufügen.

An den Armen habe ich mich zum ersten Mal an „faulen Bündchen“ versucht. Ich würde sagen, dass üben wir dann besser nochmal …

Verlinkt mit: KiddikramUpcycling-ArchivHoTNähfrosch – kostenlose Schnittmuster CreadienstagDienstagsdinge

Frohes Neues Jahr in Brezelform

Standard

Das wünsche ich euch und tauche langsam mal aus der Versenkung wieder auf.

Über die Feiertage hatte ich nicht wirklich Muße zum Bloggen. Krankheiten der einzelnen Familienmitglieder taten dann ihr übriges dazu.

Aber da wir eine alte Tradition aus der Heimat von Herrn Selbstmachdinge für unsere eigenen Familientraditionen, die wir uns gerade nach und nach erarbeiten aufgegriffen haben, und dieses auch ein Selbstmachding ist, präsentiere ich euch heute unsere Neujahrsbrezel:

neujahrsbreze2017

Diese wird traditionellerweise eigentlich verschenkt und soll in der Symbolik der Brezel Verbundenheit darstellen und dem Beschenkten Glück und Gesundheit im neuen Jahr bringen.

Wirklich verschenkt haben wir unsere Brezel zwar nicht, aber bei einem richtig netten Neujahrsfrühstück mit den Nachbarn geteilt und am Nachmittag noch einen Freund spontan zu einem Stück ins Haus gebeten. Ich finde, das zählt auch, oder?

Verlinkt mit: Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT

Und es regneten die Sterne vom Himmel herab

Standard

Das könnte dich ein Satz aus einem Märchen sein, oder? Allerdings geht es hier eher um die bereits hier erwähnten Sternegirlanden. Frau Jeder-kann-nähen wollte die ja noch mal sehen und darum schreibe ich jetzt einfach einen eigenen Beitrag dazu.

So sehen sie also aus.  An sich überhaupt nicht spektakulär, aber in ihrer Einfachheit machen sie dann doch ganz schön was her.

Der Sprotz konnte übrigens auch bei dieser Bastelei tatkräftig mithelfen. Ich nenne nämlich jetzt einen großen Sternenstanzer mein eigen. Und nachdem wir zunächst den Rest Lebkuchenteig verbacken hatten und die kleine Schwester immer noch schlief, beschlossen Sprotz und ich noch zu basteln. Das Stanzen kriegen die Kleinen schon recht gut hin, obwohl der Kraftaufwand nicht zu unterschätzen ist. Aber somit ist es auch gleich eine kleinere Herausforderung und wird nicht zu schnell wieder langweilig.

So stanzten wir um die fünfzig Sterne aus Tonpapier und Wellpappe aus, bis das Babyfon Alarm schlug.

sternenkette1-3

 

Der Sprotz wollte für sein Zimmer natürlich blaue Sterne, wie könnte es auch anders sein?! Am Abend als beide Kinder dann endlich schliefen habe ich die Sterne noch schnell aneinander genäht. Nach Kette Nummer zwei hatte ich dann auch endlich raus, wieviel Abstand ich zwischen den Sternen lasse. 

sternenkette1-6

 

Für’s Wohnzimmer ist dann noch eine Variante in rot-weiß aus Wellpappe entstanden. Ich find, dass sich diese auch besser nähen lässt. 

sternenkette1-2

 

Kleiner Tipp für Nachmacher: fangt an einer Sternenspitze an nähen, dann ist es leichter einigermaßen gerade zu bleiben.

Fazit: Ein einfaches und schnelles Projekt, dass für Weihnachtsdekoration im ganzen Haus sorgt.

Verlinkt: Weihnachtszauber,  Kiddikram, Sternenliebe,

Mal was anderes als Sterne

Standard

In der letzten Zeit hab es ja fast nur nichts anderes als Sterne auf diesem Blog. Nun passen ja auch noch andere Figuren in die Weihnachtszeit, so zum Beispiel Engel.

Und da ich ja im Moment ganz angetan davon bin, was man mit Draht so alles anstellen kann, habe ich nun auch Engel aus Draht gefertigt.

drahtengel1-1

Ganz habe ich den Dreh noch nicht raus. Ich bin aber dazu übergegangen, die Engel nur aus einem Stück Draht zu machen, und nicht wie man es bei den diversen Anleitungen im weltweiten Netz findet, aus zwei.

Je nachdem wie viele ich davon noch schaffe, landen davon auch einige ab und unserem Weihnachtsbaum.

drahtengel1-2

Die ersten Engel, die ich von einer Bienenform dann dank dem Hinweis vom Sprotzvater doch noch engelig bekommen habe, waren dann ein Nikolausgeschenk für die Nachbarschaft. Ich kam mir beim Austeilen ein wenig vor wie der Osterhase, denn natürlich hatte niemand der Nachbarn einen Stiefel rausgestellt, wo ich hätte die Engel dazu tun können. Also wurden sie in Türkränzen platziert, wo es welche gab, oder auf dem Briefkasten drapiert. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht sie in unserer kleinen Reihenhaussiedlung zu verteilen.

Verlinkt mit: Creadienstag. HoT, Weihnachtszauber,