Mein erster Beleg: MaKira

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Ich habe endlich ein Schnittmuster gefunden, dass sich ganz wunderbar in Webware umsetzen lässt. Makira von kibadoo. Lange habe ich danach gesucht und ich bin überglücklich, dass ich nun endlich etwas gefunden habe.
Gesehen habt ihr die Tunika schon auf meinem Stoffmarkt-Post.
Nun möchte ich das gute Stück aber noch einmal richtig präsentieren:

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Der Schnitt ist nicht schwierig zu verarbeiten. (Rezension folgt bei Wiederholung – ich weiß nur noch nicht aus welchem Stoff …)

Dieses Mal war es ein alter Aina vom Möbelschweden. Das Leinen ist etwas zu schwer bzw. steif für meinen Geschmack. Als Probestück aber durchaus tragbar und gerade an heißen Sommertagen ein tolles langärmliges Teil. (Mir graut es immer vor zu viel Bräune und vor allem Sonnenbrand, weshalb ich gerne lang trage.)

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Der Beleg war gar nicht so schwierig. Ich habe ihn dieses Mal ohne Paspel genäht – ich habe mich da nämlich noch nicht dran getraut. Man sollte es wohl aber mit machen, wie ich beim umstülpen festgestellt habe.

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Ich habe das ganze dann sehr rustikal mit einem Zickzackstich „versäubert “ (davon kann man wohl kaum sprechen …). Und dabei ging mir natürlich auch prompt der Faden aus. Also wurde in der Mitte einfach gewechselt.

Mir gefällt’s als Kleidung für den Mutti-Altag sehr. Ins Büro könnte man es wohl nicht anziehen, aber da muss ich ja auch nicht hin.

Und somit bin ich endlich auch mal wieder beim MMM dabei. Das kommt leider viel zu selten vor.

MWH goes Matschhose

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Und mal wieder ist nach meinem derzeitigen Lieblingsschnitt eine Mitwachshose von den Buntspechten entstanden. (Hier findet ihr eine ausführliche Rezension zu dem Schnitt, wo auch das Schnittmuster verlinkt ist).

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Dieses Mal habe ich beschichtete Baumwolle gewählt. Ich wollte eine Matschhose haben, die bei so Übergangstemperaturen einfach über die normale Kleidung gezogen werden kann. Der Sprotz besitzt bisher nur so „Ganzkörperkondome“, die einfach definitiv zu warm oder zu kalt sind, je nachdem wie ich ihn darunter anziehe.
So kann ich einfach ganz normal kleiden und die Matschhose kommt oben drüber – fertig.

Außerdem sieht sie dazu noch zuckersüß aus, was ja auch nicht verkehrt ist, gelle?

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Das nächste Mal würde ich allerdings mehr Nahtzugabe verwenden, oder aber den Schnitt gleich eine Nummer größer wählen (mit entsprechend kurzen Beinen, versteht sich). Denn nun ist es doch etwas eng, aber es passt. Beschichtete Baumwolle lässt sich halt nicht dehnen.

Der Stoff ist aus dem örtlichen Stoffladen, den ich bei einer 20%-Rabatt-Aktion dann doch mal gekauft habe. Ich bin nämlich schon lange drumrum geschlichen. Die großen Punkte vom Möbelschweden waren mir nämlich zu groß für so eine kleine Hose.

Verlinkt mit: Creadienstag, Made4boys, Meertje, Sternenliebe, Nähfrosch

Wir haben nun auch endlich einen Lernturm

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Frau Jeder-kann-nähen und eine weitere Freundin haben mich auf die Idee gebracht. Sie haben ihren Zöglingen nämlich Lerntürme gebaut. Ich hatte zuvor noch nie etwas davon gehört. Sie geisterten auch nicht wirklich auf den Blogs rum, die ich so regelmäßig lese. Aber immer wieder sprachen die beiden darüber und dann habe ich die Türme auch noch gesehen.

Der Sprotz war von diesem Exemplar sofort begeistert und da war mir klar: Sowas will ich auch.

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Es hat dann noch einige Zeit gedauert, bis ich den Hocker gekauft habe. Der lag dann natürlich auch noch mal ein paar Wochen herum.

Das Holz war eine edle Spende unserer Nachbarn, die das bei sich auf den Speicher gefunden haben und keine Verwendung dafür hatten. Ich nahm es dankbar an. Sie leihten uns dann auch gleich ihre Stichsäge (nicht das geeignetste Utensil, aber es hat funktioniert …)

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Der Sprotzvater hat den Turm dann letztendlich zusammengebaut und ich habe ihn „stabiler“ gemacht. Dazu hatte ich erst die Idee, das ganze mit Winkeln zu versehen. Die flogen hier noch von diversen Regalen rum. Natürlich musste ich aber noch einen weiteren Ausflug zum Möbelschweden machen, denn es waren nicht genug.

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Und dann stellte sich noch heraus, dass die das ganze Teil auch nicht stabiler machten. Der Trick waren dann einfach: Laaaaange Schrauben.

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Also, falls es jemand nachbauen will: Hier gibt es eine Anleitung und verwendet laaaaaange Schrauben.🙂

 

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Mittlerweile ist der Lernturm auch oft im Einsatz. Der Sprotz schält mit mir gemeinsam Kartoffeln oder rührt im Topf mit um. Außerdem liebt er es, einfach alles an Zutaten zu probieren. Das macht der ganzen Sprotzfamilie große Freude!

 

Und damit bin ich jetzt mal wieder bei Made4boys, Creadienstag, Upcycling-Dienstag dabei.

Hurrah! Heute war Stoffmarkt

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Und ich habe mich mit meinem privaten Handarbeitstreff (eigentlich spielen unsere Kinder miteinander, aber das nutzen wir nur als Ausrede um uns über’s Nähen und Häkeln auszutauschen …) getroffen und war auf der Jagd.

Die Ausbeute war riesig! Ich habe mehr gekauft als ich wollte und irgendwie dann auch wieder weniger. Vor allem Kurzwaren vergesse ich ständig!

Hier aber zu meiner Beute:

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Für die meisten Stoffe habe ich auch schon mehr oder minder konkrete Pläne.

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Hieraus sollen Hoodies für die ganze Familie werden. Ich habe mir zwei Ebooks gegönnt und werde wohl eine Miro-Familie daraus nähen. Ich freu mich schon, denn dann kommt auch endlich mal was Schönes für den Sprotzvater zusammen!

stoffmarkt2015.1.4Diese beiden Babycords werden zu Sprotzhosen. Wahrscheinlich meine heißgeliebte MWH von den Buntspechten. Vielleicht als Miparti? (ich hoffe, ich habe das jetzt richtig geschrieben …)

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Endlich ein süßer Kinderjersey, der nicht zu kitschig ist und vor allem mal was für Jungs. Ich hab einen ganzen Meter davon. Geplant sind Shirts für den Sprotz. Vielleicht auch ’ne Hose. Oder Mützen oder … Mal sehen, was mir einfällt und worauf ich Lust habe.

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Gepunktet ist immer gut.😉 Zwei Coupons, die mindestens 50 cm lang sein sollen und gemeinsam nur 5 Euro gekostet haben. Noch keine konkreten Pläne. Vielleicht für mich in einem Shirt verarbeitet, oder für den Sprotz. Oder für’s Mäusekind? Ich werd’s bestimmt zeigen, wenn es soweit ist.

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Diese 2,5 m dünnes Wachstuch werden mein nächstes Großprojekt: einen Regenmantel für mich. Bin mal gespannt, ob Schnitt und Stoff zusammenpassen. Ich suche noch nach einem Futter und werde wohl mal im örtlichen Lagerverkauf auf Suche gehen.

Und dann hat meine Kamera bei den letzten Coupons, die ich gekauft habe, den Geist aufgegeben.😦 Aber es sind ein Eulenstoff, der mit dem gestreiften Jersey kombiniert werden soll, so wie zwei Sternenstoffe, denn die sind jungstauglich.

Ich freu mich jetzt schon wie Bolle auf die Nähprojekte.

Übrigens, einer der Mitjägerinnen war Frau Jeder-kann-nähen. Und nach der Jagd  waren wir arm, müde, aber sehr, sehr glücklich!

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Kashi – endlich fertig

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Lange hat’s gebraucht, bis ich mich dazu überwinden konnte meine Kashi fertig zu machen. Noch länger hat’s gedauert endlich Tragefotos davon zu machen.

Das Teil hat sich mittlerweile zu einem Lieblingsshirt von mir entwickelt und ich trage es ziemlich häufig.

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Es ist super bequem und ich falle darin richtig auf. Zumindest spricht mich jeder drauf an. Vielleicht liegt das aber auch nur an der Stoffkombi. Ein ganz lieber Mitarbeiter im hiesigen Nähladen hat mir die zusammengestellt. Der Typ hat echt was drauf!

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Das Schnittmuster ist ein Freebook von Alles für Selbermacher. Ein kostenloses Tutorial gibt es bei Pech und Schwefel. Beim wiederholten Nähen werde ich es es dann auch rezensieren.

Und heute bin ich dann auch endlich mal beim Me made Mittwoch dabei. Da freue ich mich total drüber.

Außerdem verlinkt mit: Nähfrosch

Wickelmatte to go

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Unsere Nachbarn erwarten Nachwuchs! Und ich freue mich, endlich ein paar Nähprojekte fertigen zu können, die ich beim Sprotz „verpasst“ habe. Ich habe halt einfach zu spät mit dem Nähen angefangen.

Vor Ewigkeiten habe ich den wohl hässlichsten Stoff überhaupt gekauft. Und daraus sollte immer diese Wickelunterlage entstehen. Aber die Zeit habe ich erst jetzt dazu gefunden.

Hier seht ihr, wie ich vorgegangen bin.

Ihr braucht für so eine Matte:

Außenstoff,
abwaschbaren Innenstoff,
ein Haarband
einen Knopf
Futtermaterial (so dickere Vlieseline)
etwas Sch

rägb

and

Schneidet die Stoffe wie folgt zu:

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je einmal Außenstoff, Innenstoff; Futtermaterial: 29 x 81 cm

2x Außenstoff: 38 x 18cm

2x Außenstoff: 54 x 18cm

 

 

 

Man erspart sich wirklich viel Arbeit, wenn man alle Stoffe gut bügelt. Das habe ich dieses Mal dann auch wirklich getan.

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Zunächst habe ich die späteren Taschen für Windeln und Feuchttücher gearbeitet. Dafür sind die kleineren Teile aus Außenstoff gedacht. Das kleinere der beiden Teile wird links auf links in der Mitte gefaltet. Die schöne Stoffseite zeigt also nach außen. Einmal überbügeln.

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Das Schrägband wird an der geschlossenen (!) Seite angenäht. Das muss nicht sein, sieht nachher aber schöner aus. Man kann auch einfach einmal füßchenbreit absteppen oder eine Ziernaht anbringen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Fertig ist die Oberseite des späteren Windelfachs. Das ganze macht ihr natürlich zwei mal.

Jetzt wird dieses Oberteil mit dem längeren Stoffstück (54 x 18 cm) zusammengenäht. Dafür wird das größere Teil rechts auf rechts (also die schöne Seite nach innen) in der Mitte gefaltet und gebügelt.

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Nun wird das mit dem Schrägband versehene Ende in das gebügelte Teil gelegt, und zwar so, dass es mit der offenen Seite an die Bügelfalte anschlägt.

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Das ganze wird dann an den Seiten und an der Falte nähfüßchenbreit abgesteppt, zurückgeschnitten (vor allem die Ecken schräg abschneiden) und danach gewendet. Die beiden fertigen Taschen werden jetzt erstmal zur Seite gelegt.

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Jetzt geht es an die Wickelunterlage. Dazu werden die Stoffe wie folgt aufeinander gelegt:

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Außenstoff mit der schönen Seite nach oben

Innenstoff mit der schönen Seite nach unten (bevor ihr das macht, die Taschen nicht vergessen!)

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Ich habe die Ecken abgerundet. Dafür einfach einen  Teller nehmen und ihn als Schablone auf die Ränder legen. Einzeichnen und diese Linien später als Nählinien nehmen.

Um die Wickelmatte nachher schließen zu können, wird nun auch das Haarband als „Knopfloch“ angebracht. Dazu das Haarband oben mittig platzieren (siehe Bild oben) und den größten Teil nach innen(!) legen. Wenn ihr ein Haarband mit Metallclip benutzt, legt ihn so, dass er nach außen zeigt, dann könnt ihr ihn später einfach abschneiden.

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Nun müssen noch die Taschen hinzugefügt werden. Dafür 5 cm von unten abmessen und die erste Tasche anlegen, so dass die offene Seite mit der Kante des Stoffes abschließt. Außerdem sollte die Seite mit der Öffnung (Schrägband) nach oben zeigen. Die zweite Tasche 2,5 cm über der ersten anbringen. Den Innenstoff auf recht auf rechts auflegen.

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Das ganze nun einmal nähfüßchenbreit absteppen. Dabei unten offen lassen! Beim Gummi ruhig zwei-dreimal drüber nähen, damit es nachher auch gut hält.  Die Nahtzugabe zurückschneiden und bei den Rundungen den Stoff einschneiden, damit man ihn nach dem Wenden besser ausformen kann.

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Wenden.

Bügeln, wenn man mag. Das habe ich weggelassen.

Nun muss nur noch die Öffnung geschlossen werden. Ich wollte eigentlich einen Zierstich dafür verwenden, aber meine Nähmaschine hat bei den Stofflagen gestreikt. Generell muss dafür die Nahtzugabe eingeschlagen werden und dann knappkantig genäht werden.

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Zum Schluss muss dann nur noch der Knopf angenäht werden und fertig ist das gute Stück!

 

Viel Spaß beim Nachnähen. Und wenn ihr Lust habt, sagt mir doch, wie eure Versionen gelungen sind! Ich würde mich drüber freuen!

 

Verlinkt mit: Nähfrosch, Creadienstag, Taschen und Täschchen, Meertje

 

 

MWH aus Sternenstoff

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Und wieder einmal ist eine Mitwachshose aus dem Hause Buntspechte entstanden. Sie ist für einen 17 Monate alten Jungen in Größe 92/98 gemacht.  Ich glaube ja, dass sie ihm noch etwas groß sein wird, aber zum Glück wachsen Kinder ja. Von daher: zu groß ist besser als zu klein.

Ich werde die Mutter fragen, ob ich ein Tragefoto von der Hose bekomme. Bis dahin müsst ihr mit einem „auf dem Boden“-Bild Vorlieb nehmen.

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Was soll ich sagen: Ich liebe ja diesen Schnitt. Und darum hier auch meine Rezension, die sehr, sehr positiv ausfallen wird und vielleicht etwas fangirlisch daher kommt. Ich warne euch schon mal vor …

 

Schnittmuster Mitwachshose
Das Schnittmuster ist ein Freebook von den Buntspechten, das ihr hier herunterladen könnt.

Größen:
Es ist eine Hose für Babys bis (Klein)Kinder und umfasst die Größen 50/56 – 146/152!!! Quasi von der Wiege bis zum Ende der Grundschulzeit. (Naja, vielleicht nicht ganz …)

 

Sieht das genähte Kleidungsstück wie auf dem Fotos aus?
Joah, ich denke doch. Ich habe zwei der Mitwachshosen ohne „Nicht-Taschen“ genäht. Da sieht’s dann logischerweise etwas anders aus. Aber wenn der Sprotz die Hose trägt, schaut’s halt nach einer Mitwachshose aus.

 

Verständlichkeit der Anleitung:
Ganz ehrlich: ich habe die Anleitung für meine genähten Hosen nie gelesen. Wenn man die RAS schon mal genäht hat, dann ergibt sich das ganze von alleine. Das mit den Taschen bei etwas Nachdenken auch, dafür habe ich aber auch die Videoanleitung von „Das Haus mit dem Rosensofa“ verwendet.

Ich habe die Anleitung eben noch mal kurz überflogen und muss sagen: ich find’s verständlich. Vielleicht gibt es andere Leute, die von ihren Erfahrungen berichten mögen? Ich kann da ja nicht mehr so ganz wertneutral dran gehen.

 

Daumen hoch und Daumen runter:
Definitiv Daumen hoch! Ich habe an diesem Schnitt so gar nichts auszusetzen. Er lässt sich gut umsetzen und ist einfach so praktisch und schnell genäht – ca. 20 Minuten inkl. Zuschnitt (wenn das Schnittmuster schon da ist), allerdings ohne Taschen …

 

Verwendeter Stoff:
Vorgeschlagen wird Jersey. Ich habe bisher benutzt: Jersey (altes T-Shirt von mir), Jeans, und halt jetzt Sweat
dazu jeweils Bündchen

 

Änderungen an dem Schnittmuster oder am Design:
Ich habe die Taschen einfach weggelassen. Und bei der Jeansvariante, habe ich „Doch-Taschen“ aus den „Nicht-Taschen“ gemacht. Dafür einfach die Taschen doppelt im Stoff zuschneiden. Die „Ränder“ habe ich dann mit einem Schrägband eingefasst und das ganze dann nur auf der langen Seite auf der Vorderseite der Hose festgenäht. Den Eingriff einfach offen gelassen. Und dann ganz normal wie beschrieben eingenäht.

 

Welche Unterstützungen und Tutorials habe ich genützt:
Wie oben schon beschrieben das Video von „Das Haus mit dem Rosensofa“. Ich mag Videoanleitungen und die vom Rosensofahaus sind einfach nett und sehr gut verständlich.

 

Würdest ich das Schnittmuster nochmals nähen?
Definitiv ja!!! Und es sind auch schon weitere in Arbeit. So soll z.B. eine Matschhose aus dem Muster entstehen. Und ich denke, der Sprotz wird noch viele Hosen aus diesem Schnitt bekommen – die lassen sich nämlich auch prima als Schlumperhosen machen. Oder als Bewegungshosen für’s Turnen, oder, oder, oder. Mein Kopf wird sich da vielleicht/hoffentlich noch ein paar Sachen einfallen lassen.

 

Fazit:
Schnelles Nähprojekt, das Spaß und stolz macht! Vielseitigkeit ist gegeben und der Sitz ist super! Probiert es einfach mal aus!

 

Verlinkung zu: Nähfrosch, Creadienstag, Made4boys, Meertje, Sternenliebe, MWH-Party

Spa-Paket für Gestresste

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Eine liebe Freundin von mir hatte letzte Woche Geburtstag. Zweifache Mutti, 2,5 Jobs und natürlich auch ansonsten noch hoch engagiert. Was lag also näher, als ihr ein kleines Spa-Paket zusammen zu stellen?

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Dafür habe ich im nächsten Drogeriemarkt einfach mal nach Wellnessprodukten geschaut und bin dann auch ganz schnell fündig geworden.

Die Dresdner Essenzen finde ich persönlich total klasse. Der ein oder andere kennt vielleicht die kleinen Dreckspatzen?! Das ganze gibt es jetzt auch in „erwachsen“. Ich finde das Design bei den Spatzen zwar netter, aber der Duft von Feige hat es mir dann angetan. Das verschenke ich doch gerne.

Dann noch nach einem guten Tee gegriffen und Schoki geht sowieso immer!

Und natürlich musste noch ein Selbstmachding dazu. Da kam das Nackenhörnchen von Frau Scheiner gerade recht daher.

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Ich habe mich für eine waschbare Variante entschieden. Das Innenkissen ist mit echter Schafwolle gefüllt.

Außen habe ich Reste von einem Sternchenstoff, den ich schon bei einer MWH verwendet habe, genommen

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und einen Frottee, der gerade etwas unmotiviert in meiner Stoffkiste rumflog. So kann das Nackenkissen auch bei heißeren Temperaturen, z.B. auf der Fahrt in den Sommerurlaub mitgenommen werden.

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Ich habe dann noch einen Reißverschluss eingenäht – mein erster Versuch und dafür ganz ok geworden.

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Und letztendlich eine kleine Ungenauigkeit mit einem Handmade-Label kaschiert.

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Das Geschenk kam gut an und ich mochte es auch.
Es war zwar nicht für mich, aber für ein anderes „Weib“ und darum geht es damit jetzt auch auf zu RUMS.

Verlinkt mit: Nähfrosch, Sternenliebe

Orangenkuchen nach Lilamalerie

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wieder einmal viel zu lange her, dass ich geschrieben habe. Aber im Moment passiert auch recht viel so im Real Life – Arbeitssuche, Bewerbungen schreiben, Zähne restaurieren (*ätz*), krank sein, gesund werden, usw.

Dennoch war ich natürlich nicht untätig. Um Mal wieder etwas kulinarisches zu posten, werde ich heute eine kleine Abwandlung des Orangenkuchens von Lilamalerie zeigen.

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Der Kuchen ist der Hammer! So lecker und saftig und überhaupt. Ich habe ihn natürlich mal wieder zuckerfrei gebacken, damit der Sprotz am nachmittäglichen Kuchenessen teilhaben konnte und nicht mit einer Brezen (ich werde langsam zur Fränkin …) vertröstet werden musste.

Dazu habe ich den Zucker mal wieder durch Trockenfrüchte ersetzt. Ich würde Datteln empfehlen. Wir haben unseren Kuchen mit Backpflaumen gemacht, was aber das Bittere der Orange etwas zu sehr betont hat. ich denke, das wäre bei Datteln definitiv anders.

Statt Schokosauce gab es dann eine einfache Schokosahne. Dafür habe ich simpel Sahne mit Kakao (den zum Backen, kein „Kaba“) aufgeschlagen. Es war ein Experiment und hat ganz wunderbar funktioniert. Die Sahne war eine tolle Ergänzung zum Kuchen, außerdem auch zuckerfrei.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Und da ich gar nicht genug bekommen konnte, hier noch ein Bild von meinem zweiten Stück.😉

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Und ich schaue heute das erste Mal bei Mittwochs mag ich vorbei. Denn diesen Kuchen mag ich sehr, sehr gerne!

RAS mit Rezension

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Es lebe die Alliteration! Und der schlechte Reim… Aber nun zum Eigentlichen:

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Diese RAS ist wie die letzte MWH auch aus Mangel an sauberer Kleidung entstanden.

Den Cord hatte ich schon ganz lange hier liegen, und eigentlich sollte daraus eine Herbstjacke in Größe 80 werden. Nun, wir hatten in unseren Unmengen von geschenkten Babyklamotten aber noch genug solcher Jacken, so dass der Stoff erstmal wieder in der Kiste landete.

Jetzt ist daraus halt eine RAS geworden. Hier nun eine kleine Rezension (die Kategorien habe ich von hier gemopst) zu diesem Schnitt:

Schnittmuster RAS
Das Schnittmuster ist von Katja, vielleicht besser bekannt als Nähfrosch. Sie stellt den Schnitt kostenlos zum Download zur Verfügung

Größen:
Neben den Baby- bis Kleinkindergößen 56-92  gibt es nun auch die Variante für die Frau Mama, in den Größen 34- 50. (Die große RAS habe ich noch nicht ausprobiert). Es ist ein Mehrgrößenschnitt, was die Abänderung sehr einfach macht. Ich nähe z.B. immer mit einer Größe enger als in der Länge.

Sieht das genähte Kleidungsstück wie auf dem Foto bzw. wie die technische Zeichnung aus?
Ich finde schon. Ich kann das nicht immer von mir behaupten, und meist liegt es dann wohl an mir. Hier haben aber fleißige Probenäherinnen dafür gesorgt, dass alles so ist, wie es sein soll. Und der Schnitt ist halt auch an sich sehr einfach.

Verständlichkeit der Anleitung:
Auf jeden Fall! Die RAS war meine allererste Hose. Die Anleitung war idiotensicher. Ich musste allerding mal wieder zweimal lesen, um alles zu verstehen, was aber an meiner geringen Vorstellungskraft lag. Inzwischen nähe ich die RAS ohne Anleitung.

Daumen hoch und Daumen runter:
Ich find’s einfach super, dass es so schnell geht. Und dass man nur „eine“ Naht braucht. Eigentlich sind es zwei. Aber es ist dennoch sehr einfach.
Was mir nicht so gefällt: Dass es nur eine Naht ist. :p Ich finde es einfach schöner, wenn es vorne auch eine Naht gibt.

 Verwendeter Stoff:
Vorgeschlagen wird Jersey. Ich habe bisher benutzt: Jersey, Baumwollstoff, Cord, Sweat
dazu jeweils Bündchen

Änderungen an dem Schnittmuster oder am Design:
Bisher keine. Außer dass ich auch Webware verwende. Das geht ebenso gut und lässt sich manchmal einfach schneller nähen.
Frau Jeder-Kann-Nähen hat die RAS mit einer Passe versehen – auch sehr hübsch!

Welche Unterstützungen und Tutorials habe ich genützt:
Das E-book und das war’s auch schon. Ist halt gut erklärt. Da braucht’s nicht mehr.

Würdest ich das Schnittmuster nochmals nähen?
Ja. Immer wieder, wenn es schnell gehen muss. Allerdings weiß ich noch nicht genau, bis zu welcher Größe ich das machen kann. Irgendwann mag der Sprotz die Hosen vielleicht mal nicht. Mal schauen …

Fazit:
Auf jeden Fall anfängergeeigneter Schnitt. Schnelles Nähprojekt für zwischendurch und auch prima als Babygeschenk geeignet. Dazu einfach die passende Mütze nähen und schon hat man ein kleines Paket zusammen.

Verlinkung zu: Nähfrosch, Creadienstag, Made4boys, Meertje, CordCordCord, RAS-Party