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Wir haben nun auch endlich einen Lernturm

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Frau Jeder-kann-nähen und eine weitere Freundin haben mich auf die Idee gebracht. Sie haben ihren Zöglingen nämlich Lerntürme gebaut. Ich hatte zuvor noch nie etwas davon gehört. Sie geisterten auch nicht wirklich auf den Blogs rum, die ich so regelmäßig lese. Aber immer wieder sprachen die beiden darüber und dann habe ich die Türme auch noch gesehen.

Der Sprotz war von diesem Exemplar sofort begeistert und da war mir klar: Sowas will ich auch.

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Es hat dann noch einige Zeit gedauert, bis ich den Hocker gekauft habe. Der lag dann natürlich auch noch mal ein paar Wochen herum.

Das Holz war eine edle Spende unserer Nachbarn, die das bei sich auf den Speicher gefunden haben und keine Verwendung dafür hatten. Ich nahm es dankbar an. Sie leihten uns dann auch gleich ihre Stichsäge (nicht das geeignetste Utensil, aber es hat funktioniert …)

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Der Sprotzvater hat den Turm dann letztendlich zusammengebaut und ich habe ihn „stabiler“ gemacht. Dazu hatte ich erst die Idee, das ganze mit Winkeln zu versehen. Die flogen hier noch von diversen Regalen rum. Natürlich musste ich aber noch einen weiteren Ausflug zum Möbelschweden machen, denn es waren nicht genug.

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Und dann stellte sich noch heraus, dass die das ganze Teil auch nicht stabiler machten. Der Trick waren dann einfach: Laaaaange Schrauben.

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Also, falls es jemand nachbauen will: Hier gibt es eine Anleitung und verwendet laaaaaange Schrauben. 🙂

 

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Mittlerweile ist der Lernturm auch oft im Einsatz. Der Sprotz schält mit mir gemeinsam Kartoffeln oder rührt im Topf mit um. Außerdem liebt er es, einfach alles an Zutaten zu probieren. Das macht der ganzen Sprotzfamilie große Freude!

 

Und damit bin ich jetzt mal wieder bei Made4boys, Creadienstag, Upcycling-Dienstag dabei.

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MWH aus Sternenstoff

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Und wieder einmal ist eine Mitwachshose aus dem Hause Buntspechte entstanden. Sie ist für einen 17 Monate alten Jungen in Größe 92/98 gemacht.  Ich glaube ja, dass sie ihm noch etwas groß sein wird, aber zum Glück wachsen Kinder ja. Von daher: zu groß ist besser als zu klein.

Ich werde die Mutter fragen, ob ich ein Tragefoto von der Hose bekomme. Bis dahin müsst ihr mit einem „auf dem Boden“-Bild Vorlieb nehmen.

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Was soll ich sagen: Ich liebe ja diesen Schnitt. Und darum hier auch meine Rezension, die sehr, sehr positiv ausfallen wird und vielleicht etwas fangirlisch daher kommt. Ich warne euch schon mal vor …

 

Schnittmuster Mitwachshose
Das Schnittmuster ist ein Freebook von den Buntspechten, das ihr hier herunterladen könnt.

Größen:
Es ist eine Hose für Babys bis (Klein)Kinder und umfasst die Größen 50/56 – 146/152!!! Quasi von der Wiege bis zum Ende der Grundschulzeit. (Naja, vielleicht nicht ganz …)

 

Sieht das genähte Kleidungsstück wie auf dem Fotos aus?
Joah, ich denke doch. Ich habe zwei der Mitwachshosen ohne „Nicht-Taschen“ genäht. Da sieht’s dann logischerweise etwas anders aus. Aber wenn der Sprotz die Hose trägt, schaut’s halt nach einer Mitwachshose aus.

 

Verständlichkeit der Anleitung:
Ganz ehrlich: ich habe die Anleitung für meine genähten Hosen nie gelesen. Wenn man die RAS schon mal genäht hat, dann ergibt sich das ganze von alleine. Das mit den Taschen bei etwas Nachdenken auch, dafür habe ich aber auch die Videoanleitung von „Das Haus mit dem Rosensofa“ verwendet.

Ich habe die Anleitung eben noch mal kurz überflogen und muss sagen: ich find’s verständlich. Vielleicht gibt es andere Leute, die von ihren Erfahrungen berichten mögen? Ich kann da ja nicht mehr so ganz wertneutral dran gehen.

 

Daumen hoch und Daumen runter:
Definitiv Daumen hoch! Ich habe an diesem Schnitt so gar nichts auszusetzen. Er lässt sich gut umsetzen und ist einfach so praktisch und schnell genäht – ca. 20 Minuten inkl. Zuschnitt (wenn das Schnittmuster schon da ist), allerdings ohne Taschen …

 

Verwendeter Stoff:
Vorgeschlagen wird Jersey. Ich habe bisher benutzt: Jersey (altes T-Shirt von mir), Jeans, und halt jetzt Sweat
dazu jeweils Bündchen

 

Änderungen an dem Schnittmuster oder am Design:
Ich habe die Taschen einfach weggelassen. Und bei der Jeansvariante, habe ich „Doch-Taschen“ aus den „Nicht-Taschen“ gemacht. Dafür einfach die Taschen doppelt im Stoff zuschneiden. Die „Ränder“ habe ich dann mit einem Schrägband eingefasst und das ganze dann nur auf der langen Seite auf der Vorderseite der Hose festgenäht. Den Eingriff einfach offen gelassen. Und dann ganz normal wie beschrieben eingenäht.

 

Welche Unterstützungen und Tutorials habe ich genützt:
Wie oben schon beschrieben das Video von „Das Haus mit dem Rosensofa“. Ich mag Videoanleitungen und die vom Rosensofahaus sind einfach nett und sehr gut verständlich.

 

Würdest ich das Schnittmuster nochmals nähen?
Definitiv ja!!! Und es sind auch schon weitere in Arbeit. So soll z.B. eine Matschhose aus dem Muster entstehen. Und ich denke, der Sprotz wird noch viele Hosen aus diesem Schnitt bekommen – die lassen sich nämlich auch prima als Schlumperhosen machen. Oder als Bewegungshosen für’s Turnen, oder, oder, oder. Mein Kopf wird sich da vielleicht/hoffentlich noch ein paar Sachen einfallen lassen.

 

Fazit:
Schnelles Nähprojekt, das Spaß und stolz macht! Vielseitigkeit ist gegeben und der Sitz ist super! Probiert es einfach mal aus!

 

Verlinkung zu: Nähfrosch, Creadienstag, Made4boys, Meertje, Sternenliebe, MWH-Party

RAS mit Rezension

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Es lebe die Alliteration! Und der schlechte Reim… Aber nun zum Eigentlichen:

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Diese RAS ist wie die letzte MWH auch aus Mangel an sauberer Kleidung entstanden.

Den Cord hatte ich schon ganz lange hier liegen, und eigentlich sollte daraus eine Herbstjacke in Größe 80 werden. Nun, wir hatten in unseren Unmengen von geschenkten Babyklamotten aber noch genug solcher Jacken, so dass der Stoff erstmal wieder in der Kiste landete.

Jetzt ist daraus halt eine RAS geworden. Hier nun eine kleine Rezension (die Kategorien habe ich von hier gemopst) zu diesem Schnitt:

Schnittmuster RAS
Das Schnittmuster ist von Katja, vielleicht besser bekannt als Nähfrosch. Sie stellt den Schnitt kostenlos zum Download zur Verfügung

Größen:
Neben den Baby- bis Kleinkindergößen 56-92  gibt es nun auch die Variante für die Frau Mama, in den Größen 34- 50. (Die große RAS habe ich noch nicht ausprobiert). Es ist ein Mehrgrößenschnitt, was die Abänderung sehr einfach macht. Ich nähe z.B. immer mit einer Größe enger als in der Länge.

Sieht das genähte Kleidungsstück wie auf dem Foto bzw. wie die technische Zeichnung aus?
Ich finde schon. Ich kann das nicht immer von mir behaupten, und meist liegt es dann wohl an mir. Hier haben aber fleißige Probenäherinnen dafür gesorgt, dass alles so ist, wie es sein soll. Und der Schnitt ist halt auch an sich sehr einfach.

Verständlichkeit der Anleitung:
Auf jeden Fall! Die RAS war meine allererste Hose. Die Anleitung war idiotensicher. Ich musste allerding mal wieder zweimal lesen, um alles zu verstehen, was aber an meiner geringen Vorstellungskraft lag. Inzwischen nähe ich die RAS ohne Anleitung.

Daumen hoch und Daumen runter:
Ich find’s einfach super, dass es so schnell geht. Und dass man nur „eine“ Naht braucht. Eigentlich sind es zwei. Aber es ist dennoch sehr einfach.
Was mir nicht so gefällt: Dass es nur eine Naht ist. :p Ich finde es einfach schöner, wenn es vorne auch eine Naht gibt.

 Verwendeter Stoff:
Vorgeschlagen wird Jersey. Ich habe bisher benutzt: Jersey, Baumwollstoff, Cord, Sweat

dazu jeweils Bündchen

Änderungen an dem Schnittmuster oder am Design:
Bisher keine. Außer dass ich auch Webware verwende. Das geht ebenso gut und lässt sich manchmal einfach schneller nähen.
Frau Jeder-Kann-Nähen hat die RAS mit einer Passe versehen – auch sehr hübsch!

Welche Unterstützungen und Tutorials habe ich genützt:
Das E-book und das war’s auch schon. Ist halt gut erklärt. Da braucht’s nicht mehr.

Würdest ich das Schnittmuster nochmals nähen?
Ja. Immer wieder, wenn es schnell gehen muss. Allerdings weiß ich noch nicht genau, bis zu welcher Größe ich das machen kann. Irgendwann mag der Sprotz die Hosen vielleicht mal nicht. Mal schauen …

Fazit:
Auf jeden Fall anfängergeeigneter Schnitt. Schnelles Nähprojekt für zwischendurch und auch prima als Babygeschenk geeignet. Dazu einfach die passende Mütze nähen und schon hat man ein kleines Paket zusammen.

Verlinkung zu: Nähfrosch, Creadienstag, Made4boys, Meertje, CordCordCord, RAS-Party

Nähen geht schneller als Waschen

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Wir waren am letzten Wochenende bei der Sprotzvaterfamilie. Und da unser Wäschekorb überquoll, und der Sprotz nichts mehr zum Anziehen hatte, habe ich mal eben eine Hose genäht.

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Das ganze ist eine Mitwachshose von den Buntspechten. Ich habe dafür eine meiner alten Jeans genommen, bzw. die unteren Teile der beiden Hosenbeine. So musste ich unten nicht mehr Säumen und es ging dann tatsächlich schneller als das Waschen einer anderen Hose. Die hätte ja schließlich auch noch trocknen müssen. Perfekt – der Plan war aufgegangen. Und manchmal ist es halt doch von Vorteil, eher große Größen tragen zu müssen. :p Eigentlich wollte ich nämlich die Hose vom Herrn Papa nehmen, die war aber zu schmal.

Aus den Nicht-Taschen habe ich Doch-Taschen gemacht.

Und auch wenn es nur ein kurzer Beitrag war, geht dieser jetzt auf Reisen zu
Nähfrosch, Creadienstag, Upcycling-Dienstag, Sternenliebe und Made4boys.

Eine andere MWH aus einem alten T-Shirt, könnt ihr hier sehen.

Es lebe der Sport

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In der letzten Zeit habe ich viele dieser Turnbeutel genäht. Zwei davon habe ich leider vergessen zu fotografieren. Die mussten auch husch, husch fertig werden. Sie sollten schließlich noch pünktlich vor Weihnachten bei ihren neuen Besitzern ankommen. Sie gingen an Nichte und Neffe von Herrn Selbstmachdinge. Ich werde meine Schwägerin noch bitten, sie zu fotografieren, damit ich sie hier noch mal zeigen kann. Der eine sieht aber aus wie der hier:

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Das Schnittmuster ist von dots designs. Ich habe das Anleitungsvideo dazu gesehen und dachte, dass ich so einen Beutel nähen will. Allerdings nicht aus Kunstleder und Jeans, sondern aus schönen Stoffen. 😉
Dazu musste ich natürlich etwas mitdenken, und ich bin echt stolz drauf, dass es geklappt hat. Ich habe den Beutel mit dem netten Schweden-Baumwollstoff gefüttert. Und zur Verstärkung für die Ösen habe ich einfach ein Bodentuch eingenäht.
Beim ersten Turnbeutel habe ich zusätzlich noch die schönen Stoffe mit Vlieseline hinterbügelt. Das war jedoch unnöttig. Durch den Innenbeutel wird das einfach überflüssig und für meinen Geschmack sogar etwas zu steif.

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Die beiden Turnbeutel sind für’s Mäusekind und für den Muckel. Das Mäusekind ist ja schon in der Schule, der Muckel kommt noch. Aber dann hat er gleich einen schicken Turnbeutel.
Da es Geschwister sind und noch beide in einem dankbaren Alter, was das benähen angeht, habe ich den Sternestoff einfach in zwei Farben gewählt – und zwar in den jeweiligen Lieblingsfarben.

Was würde ich nächstes Mal anders machen? Eigentlich nicht viel. Ich habe beim Boden den „Fehler“ gemacht, dass ich ihn etwas zu groß ausgeschnitten habe.

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Ich habe das Bodenwischtuch in der angegebenen Größe ausgeschnitten, die beiden Stoffe aber etwas größer und dann drumherum genäht. Nächstes Mal werde ich wohl darauf achten, dass ich „innerhalb“ des Bodenwischtuchs nähe. Dann wird der Kreis nicht zu groß und lässt sich besser in den Beutel nähen.

Das mit dem Wischtuch im Boden ist übrigens super, finde ich. So braucht’s doch etwas, bis der Beutel durchnässt, wenn er mal an der Bushaltestelle oder so im Regen steht. Außerdem gibt es dem ganzen eine schöne Festigkeit, so dass der Beutel nicht so schlabbert.

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Ich mag auch die Details. 🙂 Dass die Kordel z.B. durch einen Aufhänger gezogen wird, der am Boden mit angenäht ist. Erst dachte ich, dass die Platzierung ungünstig ist. Sie ist aber super! Ich habe auch den Karabiner weggelassen. Das war mir einfach zu teuer. Und es geht auch gut ohne.

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Ach, ja, man sollte darauf achten, dass man eine gerade Anzahl an Ösen in den Verstärkungsring haut. Sonst kommt das mit dem Durchfädeln der Kordel nicht ganz hin.

Von diesen Beuteln werde ich sicherlich noch mal welche nähen. Die machen wirklich Spaß. Ich finde es schön, dass es nicht ein ganz einfacher Beutel ist, aber dennoch ist die Fertigung nicht schwierig. Sowas mag ich. Und ich kann Stoffkombinationen ausprobieren. Da bin ich im Moment noch so schüchtern. So ein Beutel ist eine gute Gelegenheit, sich mal was zu trauen.

Und jetzt geht es auf zum Creadienstag, Made4boys, Meitlisachen, Sporty, Kiddikram, TT, Sternenliebe und zum Nähfrosch.

Sterne auf Mützen – Parade

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Heute noch schnell ein Beitrag über eine Reihe Mützen, die ich schon länger fertig habe.

Sie sind aus der LIDL-Wolle entstanden. Das Muster ist von Yarnspiration wie auch die Apfeltopflappen. Das ist eh eine tolle Seite, wo man unglaublich viele kostenlose Häkel- und Strickanleitungen bekommt.

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Hier eine kurze Zusammenfassung, wie man die Mütze häkelt, da die Anleitung bei Yarnspiration auf englisch ist:
Die Mütze passt laut Yarnspiration 18-24 Monate alten Kindern. Der Sprotz und die Maus von Frau Jeder-kann-nähen tragen sie auch jetzt schon und die sind von 18 Monaten noch weit entfernt. Wir haben wohl zwei kleine Dickschädel …

Die Mütze wird mit halben Stäbchen mit einer 6er Nadel gehäkelt. Jede Runde wird mit 2 Lm begonnen (allerdings würde ich es auch mal ausprobieren das weg zu lassen)

Rd 1: MR mit 8 M
Rd 2:jede M verdoppeln (16)
Rd 3: jede 2. M verdoppeln (24)
Rd 4: jede 3. M verdoppeln (32)
Rd 5: jede 4. M verdoppeln (40)
Rd 6: jede 5. M verdoppeln (48)
Rd 7: (11 hSt, 2 hSt in die nächste Masche) x 4 (52)
Rd 8-16: in jede M 1 hSt

Der Stern:
4 Lm anschlagen
in die 1. LM (3 Maschen von der Nadel gezählt) 14 St arbeiten, mit KM zu einem Kreis schließen
Jetzt werden die Zacken vom Stern gearbeitet:
* 6 Lm (dann wird „zurück gehäkelt“)
2 Lm überspringen, dann 1 fM, 1 hSt, 1 St, 1 dSt,  in die jeweils nächste M häkeln, 2 M vom Kreis überspringen, 1 Km *
von * zu * wiederholen, bis man wieder beim ersten Zacken angekommen ist.

Ohrenklappe:
An den Stern wird die Ohrenklappe direkt angehäkelt. Dafür wird an einer der Spitzen begonnen. Clever ist es, wenn man diese so wählt, dass man den Rest des Fadens vom Stern beim Häkeln einfach mit einfassen kann. Dann erspart man sich das Vernähen. 😉

In die Spitze 1 Km

In die folgenden fM: eine fM

ins folgenden hSt: 1 hSt

ins folgenden St: 1 St

ins folgenden dSt: 1 dSt

in die Km: 1 „Dreifachstäbchen“- Dafür weiß ich den deutschen Begriff nicht. Es wird aber schlicht und ergreifend mit 3 Umschlägen vor dem Durchstechen der Masche gehäkelt und dann 4 Mal mit 2 Schlaufen abgehäkelt. Im Vergleich: ein Doppelstäbchen wird mit 2 Umschlägen und mit 3x 2 Schlaufen gehäkelt. (Ich hoffe, man versteht, was ich meine)

An der nächsten Spitze angekommen 2 fM häkeln, dann noch einmal das ganze bis zur nächsten Spitze.

Arbeit wenden:

auch hier in fM fM häkeln, etc. Ausnahme: in die Dreifachstäbchen wird ein dSt gearbeitet.

Abschluss:

Zum Abschluss werden die Sternohrklappen auf die Mütze genäht und alles rundherum noch mal mit fM versehen. In der Mitte der Ohrenklappen habe ich dann eine Lm-Kette von ca. 25 Lm (je nachdem wie lang man die Kordeln haben möchte) gehäkelt. Auf dem „Rückweg“ dann Km und als ich an der Ohrenklappe wieder angekommen bin dann einfach mit fM weitergemacht. Yarnspiration schlägt vor, die Kordeln extra dranzuhäkeln, aber das bedeutet letztlich nur mehr Arbeit beim Vernähen. Die erste Mütze habe ich so gemacht, bis ich auf die Idee gekommen bin, dass beim Umhäkeln einfach mit einzubinden.

Es gibt dieses Mal auch ein Tragefoto. Das könnt ihr bei Frau Jeder kann nähen bewundern. 🙂 Vielen lieben Dank dafür!

Viel Spaß mit den Mützen!

Verlinkt mit: Meitlisachen, Kiddikram, Made4boys, Meertje, Sternenliebe, Häkelliebe, Creadienstag

Mit dem 100. Beitrag zum Creadienstag

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Unglaublich aber wahr: Das hier ist mein 100. Beitrag. Hätte nie gedacht, dass ich noch dieses Jahr dazu komme.

Und dazu kann ich noch ein wenig feiern! Ich habe es getan. Jawoll. Ich habe an ein paar Hosenbeine Bündchen angenäht.

Lange Zeit habe ich mich davor gedrückt und die Mitwachshose von den Buntspechten (ein tolles Freebook) lag dann eine ganze Weile halb fertig hier herum. Sie sollte aber nicht zu einem UFO verkommen und außerdem sollte der Sprotz sie ja auch noch tragen können. Und das wird bei Größe 68/74 nun schon langsam etwas knapp.

Auf dem Stoffmarkt habe ich dann zu dem gewählten Stoff (ein altes T-Shirt von mir) dann auch noch das perfekte Bündchen gefunden, so dass ich keine Ausrede mehr hatte.

Und es ist mir gelungen:

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Witzigerweise habe ich einen kleinen Fehler beim Bauchbündchen gemacht und muss da an einer Stelle jetzt noch mal ausbessern. Die Beinbündchen waren aber total flux angenäht und haben überhaupt keine Probleme bereitet. Hoffentlich war das nicht nur Anfängerglück.

Achja, die Wilhelmina ist schon ein Schatz. Ich bin echt froh, dass ich sie mir gekauft habe. Sie schafft zwar mittlerweile nicht mehr alle meine Nähprojekte, aber dafür gibt es ja noch meine alte Lisa, die ich demnächst mal hervorkramen muss, um ein paar Sachen fertig zu machen.

Ich mag die Mitwachshose wirklich sehr gerne und freue mich schon darauf noch welche davon zu nähen. Mir gefällt der Schnitt wirklich sehr gut und sie ist fast eben so einfach zu nähen wie die RAS. Allerdings muss ich zugeben, dass ich bei dieser Hose die Nähte zunächst mit  einem Steppfaden (0der wie das heißt) quasi per Hand vorgenäht  habe. Das ist bei der RAS wiederum nicht nötig. Also vielleicht doch etwas komplizierter. Naja. Ich werde wohl zwischen diesen beiden Schnittmustern immer mal wieder hin und her wechseln.

Und nun verlinke ich freudig mit Creadienstag, UpcyclingDienstag, Made4boys und Meertje. Und da es ja nach einem Freebook entstanden ist, natürlich auch beim Nähfrosch!

My Kid wears RAS

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Nach langer, langer Zeit habe ich endlich mal wieder genäht. Eigentlich war die ganze letzte Woche fast nur dem Nähen gewidmet.
Dabei ist dann auch meine zweite RAS entstanden. Aus diesem wunderbaren Sternchenstoff. Ich hatte ja von meinem Stoffmarkt-Kauf berichtet und mich da noch ein wenig über den Preis des Stoffes geärgert. Aber ich muss sagen, der Stoff ist jeden Cent wert!!!

Er ließ sich nämlich ganz wunderbar vernähen und ist so super kuschelig. Wenn ich den Sprotz mit der Hose auf dem Arm habe, will ich ihn gar nicht mehr loslassen, weil er so flauschig darin ist.

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Dieses Mal habe ich eine Größe 80 mit der Weiter einer Größe 74 genäht. Die Beine habe ich bewusst länger gelassen. Der Sprotz passt nämlich immer noch in seine erste RAS rein (Weite 68), obwohl dort langsam die Beine etwas kurz werden. Vielleicht wage ich mich dann doch mal an Beinbündchen… Wäre doch schade, wenn er sie damit noch tragen kann, und ich sie sonst aussortieren müsste.

Ich habe es auch geschafft, ein Tragefoto zu schießen. Das war gar nicht so einfach. Leider nur von hinten, da das die Selbstmachdinge-Familienabsprache was Fotos vom Sprotz im Netz angeht ist.

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Der Schnitt ist von Nähfrosch und für Nähanfänger ganz wunderbar geeignet. Bei Frau Jeder-kann-Nähen könnt ihr auch tolle Variationen bewundern.

Und nun geht’s mit dieser Hose zu folgenden Linkparties: My Kid Wears, Nähfrosch-RAS, Nähfrosch-Schnittmuster, Made4boys

Fäustlinge für Kleinkinder

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Auf geht’s in die Themenwoche „Warme Hände“. Ich habe in der letzten Woche viel gehäkelt und auch ein wenig genäht.
Als erstes zeige ich euch etwas für den Sprotz. Ich hatte von der Babydecke noch ein paar Knäuel übrig und wusste ewig nicht, was ich damit machen sollte. Aus einem dieser Knäuel sind Fäustlinge geworden.

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Ich muss ja gestehen, dass ich den Sprotz häufig etwas leichter als andere Muttis das mit ihren Kindern tun, bekleide. Die Zeiten sind jetzt vielleicht ja vorbei. 😉

Das Muster habe bei ravelry gefunden. Bob Wilson hat dort alle möglichen anderen Größen mit auf seinen Blog gebracht.

Die Fäustlinge waren total schnell gehäkelt. Es sind lediglich 14 Runden plus Daumen und bei so kleinen Händen beträgt eine Runde auch höchsten 30 Maschen (ich habe jetzt nicht extra nachgerechnet …). Ziemlich easy also. Daumen hoch für dieses Muster!

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Wie gesagt habe ich Lana Grossa Bingo Melange als Wolle verwendet und statt einer 5,5-Nadel eine 5er genommen. Vielleicht fallen sie deshalb auch etwas kleiner aus.

Was würde ich nächstes Mal anders machen? Nunja, ich würde wahrscheinlich in der letzten Runde vor dem Bündchen schon mal ein wenig Maschen reduzieren, damit das Bündchen etwas enger sitzt. Evtl. würde ich auch vor dem Daumenloch noch eine runde einfügen, denn manche Kinderfinger sind einfach länger und mit einer 5er-Nadel wird’s halt auch kleiner.
Aber ansonsten ist das ein schönes, einfaches Projekt und auch für Häkelanfänger gut geeignet.

Hier noch mal eine Zusammenfassung wie man einen Handschuh häkelt: (mit Verbesserungsvorschlägen)

1. Magischen Ring mit 9 hSt

2. verdoppeln mit hSt (18)

3. jede 3. Masche verdoppeln mit hSt (24)

4. 4 (bzw. 5) Runden hSt häkeln

5. 5 Lm anschlagen, 2 M überspringen, weiter mit hSt

6. 4 Runden hSt häkeln (in der vierten Runde jede 3. und 4. Masche zusammenhäkeln), in letzter Runde: vorletzte Masche=fM, letzte Masche=Km

7. 3 Runden Bündchen stricken: abwechselnd eine Reliefmasche vorne und eine hinten herum. Rundenbeginn mit 2 Lm

Inzwischen habe ichauch noch die beiden Handschuhe mit einer Luftmaschenkette verbunden (es war noch etwas Wolle übrig). So können die Fäustlinge auch nicht so schnell verloren gehen.

Verlinkt mit: Häkelliebe, Made4boys

Verkehrserziehung, oder Ordnung schaffen

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Wie jedes Fürther Kind hat auch unser Sprotz nun ein Bobby Car. Das ist hier quasi Pflicht. 😉
Da dieses Gefährt von Anfang an immer an die gleiche Stelle geräumt wurde, ist mir die Idee gekommen, einen Parkplatz zu installieren.

Dafür habe ich ein Schild gemalt. Dafür habe ich nach Ewigkeiten mal wieder den Wassermalkasten aus der Ecke gekramt. Und da ich nicht malen kann, habe ich mir einfach ein Piktogramm und ein Parkschild zum Ausmalen aus dem weltweiten Netz ausgedruckt.

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Dann habe ich einfach etwas Malerkrepp auf dem Boden geklebt.

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Das ist nun die Parklücke für das Bobby Car. Das Malerkrepp habe ich dann noch mit weißen Wachsmalstiften angemalt, damit man es auf dem hellbraunen Laminat auch besser sieht.

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Das Schild hängt mittlerweile etwas höher, da der Sprotz es sonst immer abreißt.

Ich mag diese kleine Idee, die dieses Mal von ganz alleine kam. Deshalb bin ich heute auch mal beim Kopfkino dabei. Außerdem schau ich jetzt noch, was andere beim Creadienstag verlinkt haben und schaue bei Meertje und mal wieder bei Made4boys vorbei.