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Zeit für Weihnachtspost

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Herr Selbstmachdinge und ich waren am Wochenende ziemlich fleißig. Wir haben gekocht, er hat geputzt, ich habe genäht und gemeinsam haben wir auch noch die Weihnachtspost auf den Weg gebracht. Endlich kümmere ich mich wirklich darum. Wie viele Jahre habe ich mir immer vorgenommen den Liebsten zu Weihnachten einen lieben Gruß zu schicken. Oft blieb es aber bei dem Vorhaben.

Letztes Jahr habe ich es trotz Wochenbett geschafft um die 20 Karten zu basteln, mit einem Foto vom Sprotz zu füllen und zu verschicken. Und auch dieses Jahr sollen die Liebsten wieder Post von uns bekommen. Dieses Mal konnte ich aber auf die Hilfe meines wunderbaren Ehemannes zählen. Nicht nur, dass er die Liste führt und an Fotos gedacht hat, nein er hat auch mit Ideen gesammelt und sogar eine Karte selbst gestaltet (welche, darf der geneigte Leser selber erraten. 😉 )

Gebastelt wurde aus normalen Fotokarton und dann teils einfach mit Aufklebern. Tannenbäume wurden spontan ausgeschnitten oder aus alten Zeitungsstreifen gestaltet. Übrigens sollte man bei der Tannenbaumkarte mit den Zeitungsschnipseln aufpassen, was für einen Artikel man da zerreißt. Auf unserer Weihnachtskarte stehen jetzt Wörter wie „gefährliche Virus“ und „Heilmethoden“ und „Impfstoff“. Das passt zwar alles zur Jahreszeit, ist aber vielleicht nicht der schönste Weihnachtsgruß. Die Freundin, die diese Karte bekommt, hat zum Glück sehr viel Humor und so habe ich es einfach so gelassen.

Außerdem habe ich Werbeprospekte nach geeigneten Motiven durchsucht und auch eines gefunden (den Schlitten) und da man jetzt überall diese Knopfkarten sieht, wollte ich bei meinem neuentdeckten Hobby auch so welche machen.

Hier nun die ersten 10 Karten. Insgesamt müssen es dieses Jahr nur 14 werden. Es sei denn, es meldet sich hier jetzt noch jemand, der unbedingt eine haben will und nicht sowieso schon auf unserer Liste steht.

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Und damit geht’s weihnachtlich beschwingt zum Creadienstag und da wir aus alten Prospekten Dinge ausgeschnitten haben, um die Karten zu gestalten auch zum UpcyclingDienstag.

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Mache dich auf und werde Licht

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Dieses Lied schwirrt mein seit Tagen im Kopf herum. Vielleicht, weil mein zweiter Adventskalender ein Lichtkalender werden soll.
Ich habe bisher erst angefangen und muss noch gut 19 Lichter erstellen, aber ich freue mich jetzt schon auf das Ergebnis.

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Für diesen Adventskalender braucht man lediglich 24 leere Gläschen. Ich habe die Breigläschen vom Sprotz sowieso immer gespült und gesammelt (gut ein paar sind auch ins Altglas gewandert, weil irgendwann der Stauraum aufgebraucht war).Und irgendwie mussten die noch verarbeitet werden.
Ich mag den Winter ja schon sehr gerne. Was mir allerdings fehlt ist Licht. Wie ich am Dienstag schon schrieb ist mir ein Adventskalender sehr wichtig. Und im Konfirmandenunterricht habe ich über den ersten Adventskalender/-kranz gelernt. Das waren 24 Kerzen und jeden Tag wurde eine weitere Kerze angezündet, so dass es bis Heilig Abend immer heller wurde. Da lag es nahe, dass ich mir dieses  Jahr einen Lichtadventskalender bastel.

Das werden wir dieses Jahr mit beklebten Babygläschen machen.
Ich habe dafür weihnachtlich-winterliche Servietten im Euroladen besorgt und Serviettenkleber.

Mit dem Kleber müssen die Gläschen einfach bepinselt werden, und die oberste Schicht der Serviette mit dem gewünschten Motiv aufgelegt werden. Noch einmal mit Serviettenkleber drüber gehen und fertig ist das Windlicht.

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Die Lichter lassen sich natürlich auch anders verwenden und eignen sich auch wunderbar als kleines Mitbringsel zum Adventskaffee. Wieder etwas, das ganz einfach geht, wenig kostet und schon beim Machen viel Freude bereitet.

 

Verlinkt mit Meertje, RUMS

RUMS: mein erster Raita

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Am Sonntag berichtete ich ja davon, dass ich vorhabe einen Raita zu nähen. Das Ganze hat viel länger gedauert, als ich das wollte und ich habe an dem entstandenen Exemplar auch noch ein paar Änderungen vorzunehmen. Dennoch möchte ich heute noch das Ergebnis präsentieren

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Ich finde den Stoff immer noch total toll! Und ich glaube gar nicht mal, dass er „retro“ ist, sondern vielmehr tatsächlich ein Original aus den 70ern ist. Wir haben hier in der Stadt einen Lagerverkauf, wo ich diesen erstanden habe. Leider hat der nur noch bis Anfang November offen. Ich bin mal gespannt, wohin die mit ihren Unmengen an Stoffen gehen. Vielleicht schmeißen sie ja noch das ein oder andere Schätzchen für einen Appel und n Ei raus.

Aber zurück zum Rock.

Ich hatte erst vor den Rock als eine Art Wenderock zu nähen. Darum habe ich „unten drunter“ nun noch meinen Allzweck-Möbelschweden-Baumwollstoff genäht. Da ich aber noch weit davon entfernt bin, wirklich sauber zu arbeiten hat sich das ganze sehr in sich verschoben. (Ein Grund, warum ich an den Rock noch mal ran muss, denn beim Fuschbügelversuch habe ich eine Ecke nicht richtig erwischt und nun beult das gute Stück etwas. Da muss ich noch mal mit etwas Schrägband und dem Bügeleisen ausbessern.)

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Die Schieflage kann aber auch daran liegen, dass ich versucht habe, den Rock 10 cm länger zu machen. Ein Unterfangen, was äußert schwierig war und darum auch erfolglos blieb. Außerdem habe ich festgestellt, dass es zudem noch total unnötig war. Die 10 cm sind nämlich später wieder verschwunden. (Ein ähnliches Problem wie beim Schlafsack 😉 ). Nächtstes Mal wird einfach das Schnittmuster verwendet und gut ist.

Durch die doppeltes Stofflage ist der Rock nun schön warm und kann gut im Herbst getragen werden. 🙂

Die Knöpfe sind auch alte Schätze. Dazu habe ich ein wunderschönes Garn in orangegold gefunden. Das musste ich noch extra besorgen, denn irgendwie wollte keines meiner Garne zum Knopf passen. Den zweiten Knopf ist die andere Verbesserung, die ich noch vornehmen muss. Ich muss es einfach noch annhähen.

Und jetzt schau ich, bevor der Donnerstag rum ist noch schnell bei RUMS vorbei.
Bis hoffentlich morgen.

Gewonnen!

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Ich habe gewonnen! Das allererste Mal in meinem Leben.

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Lilamalerie hatte zu ihrem 2. Bloggeburtstag Topflappen verlost und ich habe tatsächlich die bunten bekommen! Ich freue mich da sehr drüber, auch wenn der Sprotzvater meint, wir haben genug Topflappen. Man kann doch nie genug Topflappen haben, oder? Dazu gab es dann noch ein kleines Notizbüchlein für kreative Ideen. Das wird auf jeden Fall genutzt werden – für Einkaufslisten für die Projekte, To-do-listen oder spontane Einfälle. Vielen Dank dafür!

Diese Woche war eine wahre Achterbahnfahrt, aber es hat sich alles zum Guten gewendet. Irgendwie. Ich habe einfach festgestellt, was für tolle Leute ich kenne und welch wunderbaren Freundschaften entstanden sind und auch gerade entstehen. Einfach toll!

Außerdem bin ich sehr glücklich über das Mütterzentrum hier vor Ort. Eine tolle Einrichtung, die einem ganz unbürokratisch und sofort Hilfe anbietet – kostenlos. Das habe ich diese Woche in Anspruch genommen und hatte einen richtigen Ruhepunkt dadurch. Wenn ihr so etwas in eurer Nähe habt, schaut mal vorbei und unterstützt die Sache. Es lohnt sich!

Ich bin gespannt, was die nächste Woche bringt. Heute schaue ich noch kurz beim Freutag vorbei und gehe dann in mein Wochenende. Wir bekommen wieder Besuch, ein weiterer Grund zur Freude.

Häkelwahn

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Seit einigerzeit bin ich ja im Häkelwahn. Darum wird es in der nächsten Zeit wohl auch noch ein paar Einträge von Häkelprojekten geben.
Ich habe auch festgestellt, dass mir Häkeln und Stricken doch mehr liegt als Nähen. Nähen ist für manche Sachen echt super, aber wo ich kann, werde ich das durch Häkeln und Stricken „ersetzen“.
So auch bei diesem Ding, das gerade in der Mache ist.

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Hat jemand schon eine Idee, was es werden könnte? Ein kleiner Tipp, es fehlen noch ca. 3-4 Teile. Je nachdem, wie man es zählen möchte.

Ich finde die Form ja schon recht eindeutig *hint*.

Und nun noch ein schönes Wochenende an alle Leser. 🙂

Kindermuffins nochmal ganz anders

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muffinsteller

Ich habe noch einmal Kindermuffins ohne Zucker gebacken. Da mein Versuch hier noch nicht ganz zufriedenstellend war, habe ich lange überlegt, wie ich die Muffins ohne Zucker süßer bekomme.
In mehreren rohveganen Blogs habe ich dann immer wieder gelesen, dass viel mit Datteln gearbeitet wurde.
Die wurden dann auch gleich eingekauft und wie mir meine Schwiegermama am Wochenende bestätigte habe ich auch die „bessere Sorte“ besorgt. *freu*

Am Montag morgen war es dann endlich soweit. Ich musste noch schnell ein Abschiedsschmankerl für die Krabbelgruppe vorbereiten und Muffins sind bei so etwas ja immer sehr geeignet. Die Kinder können sie selbst in die Hand nehmen und ich wollte etwas, was der Sprotz auch schon essen darf, und was nicht Laugengebäck ist.

Also habe ich das alte Rezept aus diesem Blog hervorgekramt und es irgendwie dann doch ziemlich stark verändert.

Ich finde dieses Muffinrezept eignet sich nun völlig als Grundrezept. Dieses kann nun beliebig mit Obst variiert werden und damit auch noch die Süße. Die Muffins sind süß, aber nicht zu sehr. Der Sprotz fand sie großartig, und ich auch.

muffinsteig

 

Hier aber erstmal das Rezept:

360g Mehl
13g Natriumhydrogencarbonat
1 Prise Salz
200g Datteln
2 Stück Obst (z.B. 1 Birne, 1 Banane, oder 2 mittelgroße Äpfel)
175mL Sprudelwasser
100 mL Öl

Die trockenen Zutaten vermengen. Datteln und Äpfel zusammen ím Mixer zerkleinern bzw. pürieren. Zusammen mit dem Wasser und Öl zu den trockenen Zutaten geben. Alles gut verrühren.
In kleine Muffinförmchen geben und bei 180° C bei Umluft ca. 15-20 Minuten backen.

Ich habe dieses Mal Weizenmehl 405 (also das normale Kuchenbackmehl) genommen. Das hat bestimmt auch dazu beigetragen, dass die Muffins nicht zu herb geworden sind. Werde es aber noch mal mit Dinkel- und/oder Vollkornmehl versuchen.

muffinsfertig

Ich werde das Rezept wohl auch so noch mal variieren. Z.B. mit einer zerdrückten Banane oder frischem Obst. Und ich kann mir immer noch super Mandelmus darin vorstellen. Unseres ist derzeit aber leider alle, darum hier die Version ohne. Ist ja auch billiger.

Ich würde mich über Nachbacker/innen freuen und über berichte, wie es geschmeckt hat.

Bei uns werden sie spätestens Anfang November noch mal serviert werden.

 

Und da es eine echte Eigenkreation ist, schaue ich heute nochmal beim Kopfkino vorbei.

später Freutag und Herbstkind Sew along Ideen

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Ich habe mich ja gestern spontan entschieden beim Herbstkind Sew Along dabei zu sein. Ich bin auch jetzt schon hinterher, aber die Idee stand bei mir eh schon länger.
Ich habe nämlich vor Zeiten einen tollen Fetzen Cord-Stoff gefunden, aus dem ich dem Sprotz eine Cord-Jacke in Gr. 80 nähen will. Für den Herbst und das darauf folgende Frühjahr.
Meine Jacke wird eine JaWePu von Schnabelina werden und ich hoffe, dass ich es gut hinbekomme. Ob mir Reißverschluss oder Druckknöpfen weiß ich noch nicht. Auf keinen Fall werden es normal Knöpfe, denn die Löcher müsste ich händisch nähen und darauf habe ich keine Lust.

jawepuidee
Wie ich die Jacke fütter, weiß ich noch nicht. Eigentlich wollte ich meinen Lieblingsbaumwollstoff ™ vom Möbelschweden nehmen, aber ich habe letzte Woche so einen genialen Retrostoff gefunden, den evtl. auch verarbeiten möchte in diesem Projekt. Das ist auch schon mein erster Grund zur Freude!

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Mir passiert es nämlich durchaus selten, dass ich Stoff sehe und ihn einfach so kaufe, ohne drüber nachzudenken. Ich bin da (noch) sehr vorsichtig. Aber dieser Stoff rief irgendwie ganz laut meinen Namen. Eigentlich wollte ich nur den Pyjama-BW-Stoff für 2 Euro den Meter kaufen. Daraus sollen Schlafwäsche sowohl für mich als auch für den Sprotz werden. Ich bin noch auf der Suche nach Schnitten, also wenn jemand etwas empfehlen kann, immer hier damit. Für mich, in Größe 46 oder so.

Zweiter Grund zur Freude: Ich habe eine Tagesmutter für den Sprotz gefunden und bin jetzt auch zuversichtlich. Ich werde nämlich bald eine Ausbildung beginnen, die sich spontan ergeben hat. Darum habe ich in den letzten Wochen viel organisiert und nun muss ich nur noch 2 Formalien klären und dann kann es losgehen. Juchu!

Dritter Grund zur Freude: Meine Schwiegereltern kommen morgen zu Besuch. Ich find das super. Ich finde meine angeheiratete Verwandtschaft einfach großartig. Mit ihnen ist immer alles so entspannt. Und ich find es toll, dass der Sprotz seine Großeltern mal sieht. Leider wohnen beide sehr, sehr weit weg. 😦

Vierter Grund zur Freude: Meine Mama wird einen Gastbeitrag machen! Sie hat ihren Drachen fertig und häkelt gerade schon den zweiten, dieses fleißige Bienchen. 😉 Ich find’s super!

Fünfter Grund zur Freude: Wir waren am Mittwoch das erste Mal wieder alleine weg. Wir haben jetzt eine super nette Babysitterin und so waren der Sprotzvater und ich bei unserem Lieblingsitaliener die Straße runter. Der macht einfach die besten Pizzen und die beste Pasta und wie wir am Mittwoch festgestellt haben auch den besten Salat. 🙂 Es war richtig nett. Und jetzt trauen wir uns auch zum Mitarbeitergrillen am Mittwoch zu gehen.

Und da es jetzt schon spät ist, höre ich nun auf und widme mich noch etwas einem Geschenk, dass bald fertig sein sollte!

Auf geht’s zum Freutag und H54F!

Aus alt mach neu

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Eines meiner nächsten Projekte, was hoffentlich morgen heute noch fertig wird, wird aus einem alten T-Shirt von mir entstehen.

t-shirthose

Leider haben viele meiner Shirts kleine Löchlein bekommen. Ich kann sie nun nicht mehr auf der Straße anziehen, aber zum Wegwerfen sind sie eigentlich viel zu schade. Darum habe ich mir überlegt, Sachen für den Sprotz daraus zu nähen.
Aus den Ärmel wird das eine, aus dem Rückenteil das andere entstehen. Vielleicht berichte ich ja schon nächste Woche darüber. Wenn nicht, dann sicher übernächste.

Das war es für den Sonntag auch schon. Wie immer nur ein kleiner Teaser.

Teddybär, Teddybär dreh dich um

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Kennt ihr dieses alte Springseilspiel noch? Ich mag ja Kinderlieder und derzeit ist ja auch genau die richtige Zeit, diese aus dem geistigen Hinterstübchen wieder hervorzukramen.
Aber heute soll es nur als Titel dienen, denn ich habe mal wieder etwas gehäkelt. Dreidimensional natürlich, weil mir das ja im Moment so viel Spaß macht.

bteaser

Aus diesen Einzelteilen wurde der Teddy zusammen gesetzt. Ich fand das dieses Mal nicht so einfach wie bei dem Drachen. Die einzelnen Teile waren alle geschlossen, was es etwas mühselig gemacht hat. Beim Drachen musste ich immer eine Fläche umnähen. Das war wesentlich einfacher. Hier kamen die Teile ja nur punktuell zusammen und ich musste die Fläche durch drücken erst entstehen lassen – eine fummelige Angelegenheit.

barneugierig

Neugierig schaut er daher, der kleine. Dabei habe ich die Augen, anders als vorgeschlagen nicht gestickt oder mit Knöpfen gemacht, sondern einen Magischen Ring gehäkelt und mit 6 festen Maschen noch einmal drumherum. Das ist für den Verwendungszweck einfach die sicherste Sache gewesen. Keine verschluckbaren Kleinteile.

bärfertig

Insgesamt finde ich den Teddy zwar ganz süß aber etwas zu dünn.

bärbauch

Ich werde das Muster von Beverly Arnold wohl beim nächsten Mal dahingehend verändern, dass ich versuchen werde, einen dickeren Bauch zu erstellen. Und vielleicht kombiniere ich das ganze mit der Art und weise vom Drachen von Rebecca. Das dürfte dann glaube ich total nett werden. Ist das dann eigentlich schon ein eigenes Muster? Dann könnte ich das ja dokumentieren und bei Ravelry einstellen… *überleg*

Als Wolle diente dieses mal Paddy von Lana Grossa. Ich finde das genau richtig für einen Teddy. Allerdings musste ich da auch genau hinschauen. Die Wolle ist halt ein wenig fusselig und versperrt deshalb ab und zu den Blick auf die Maschen. Dafür hat sie den Vorteil, dass man weniger „Löcher“ sieht.  Gefüllt ist es mal wieder mit Polyfüllung. Ich habe nämlich begonnen, bevor wir beim Wollmeister waren.

Das ganze ging dann als Geburtstagsgeschenk an einen einjährigen Jungen und geht darum heute zum Famsamstag und zu Made4boys. Und natürlich zu Kiddikram und Häkelliebe.

Mmmmh, Mandelmus!

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Während der Sprotz im Hintergrund fröhlich seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht (DVDs ausräumen!) , möchte ich heute mein erstes selbstgemachtes Mandelmus präsentieren. Ich fand das im Geschäft einfach immer sehr teuer und meine Nachbarin fragte mich, ob das nicht ganz einfach selbst herzustellen sei? Ich war mir da nicht so sicher. Immerhin hat sie einen Thermomix und denkt auch in diesen Dimensionen. Mit dem Teil kriegt man ja wirklich so einiges hin. Aber siehe da, ein wenig Recherche im Netz ließ mich auf diesen Blogeintrag aufmerksam werden. Mandelmus selbst herzustellen ist wirklich super simpel.

Mandelmus1

Bei meinem Exemplar hier sind die Mandel etwas zu lange im Backofen geblieben. Dadurch schmeckt das Mandelmus etwas arg geröstet. Ich hätte es lieber etwas heller und sanfter. Da werde ich noch mit experimentieren – also wieder mal ein Work in Progress, wie meine Kindermuffins.

Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung, wie’s geht:

  • Mandeln kaufen, blanchieren (also mit kochendem Wasser übergießen, etwas warten und dann die Schale ablösen).
  • Backofen an, Mandeln auf einem Backblech rein und „rösten“. Wie lange, teste ich gerade selber noch. Das ist von Backofen zu Backofen ja verschieden.
  • Und dann ab in den Mixer und mit viel Geduld und Liebe laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange zerkleinern. Erst wird’s bröselig, dann pappig und zum Schluss schön cremig.
    Fertig.

Schöne Fotos zum Prozedere findet ihr auf den oben verlinkten Blog.

 

Ähnlich wird man wohl auch andere Nussmuse herstellen können. Ich habe schon mal einen Nussaufstrich für’s Brot gemacht, der in der Herstellung fast identisch war. Allerdings kamen die Nüsse da nicht in den Backofen. Und man sollte noch Zuckerrübensirup, Zimt und Zucker hinzufügen. Das Rezept werde ich bei Gelegenheit und Interesse gerne mal posten.

Und jetzt werde ich DVDs aufräumen gehen!