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Gehäkelte Nähhelferlein

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In Moment scheint es für Zeit, Projekte zu Ende zu bringen, die ich vor Urzeiten angefangen oder geplant habe. Das tut richtig gut. Und auch Herr Selbstmachdinge freut sich darüber, weil es unter anderem Materialverbrauch bedeutet. Und davon habe ich tatsächlich von einigem viel zu viel im Hause. 

Für meine Helferlein brauchte ich vor allem Wollreste. Von diversen Amigurumi, bzw. Kuscheltieren (wie dieser Elmo oder das Kuschelauto) oder auch Obst für die Kinderküche war doch noch einiges übrig. Und so habe ich kurzerhand endlich meine Nähgewichte, die bisher nur aus riesigen, blanken Unterlegscheiben für Schrauben bestanden und so ja auch ihren Zweck erfüllt haben, schöner gestaltet.

Diese Unterlegscheiben habe ich in einem Spezialgeschäft für Schrauben, das in dieser Stadt zudem noch ein echter Familienbetrieb ist, gekauft. Sie waren nicht ganz billig, sind dafür aber schön schwer.

Einfach mit festen Maschen umhäkelt kam dann folgendes Ergebnis dabei heraus.

Eigentlich wollte ich ja die hier kopieren, aber irgendwie habe ich nicht ganz gerafft, wie Jasmin das hinbekommen hat.
Reizvoll finde ich übrigens auch die Variante, die ich bei der Feuerkatze entdeckt habe. Die scheinen im Moment ja ganz beliebt. Nach meiner Entdeckung auf ihrem Blog begegneten sie mir nämlich immer wieder.

Nunja, ich habe jetzt erstmal meine Häkelversion und freue mich über die kräftigen Farben und darüber, dass meine Hände nach der Benutzung von nun an nicht mehr nach Metall riechen.

Verlinkt mit: CreadienstagHoTDienstagsdingeHäkelline

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Mein erster Beleg: MaKira

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Ich habe endlich ein Schnittmuster gefunden, dass sich ganz wunderbar in Webware umsetzen lässt. Makira von kibadoo. Lange habe ich danach gesucht und ich bin überglücklich, dass ich nun endlich etwas gefunden habe.
Gesehen habt ihr die Tunika schon auf meinem Stoffmarkt-Post.
Nun möchte ich das gute Stück aber noch einmal richtig präsentieren:

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Der Schnitt ist nicht schwierig zu verarbeiten. (Rezension folgt bei Wiederholung – ich weiß nur noch nicht aus welchem Stoff …)

Dieses Mal war es ein alter Aina vom Möbelschweden. Das Leinen ist etwas zu schwer bzw. steif für meinen Geschmack. Als Probestück aber durchaus tragbar und gerade an heißen Sommertagen ein tolles langärmliges Teil. (Mir graut es immer vor zu viel Bräune und vor allem Sonnenbrand, weshalb ich gerne lang trage.)

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Der Beleg war gar nicht so schwierig. Ich habe ihn dieses Mal ohne Paspel genäht – ich habe mich da nämlich noch nicht dran getraut. Man sollte es wohl aber mit machen, wie ich beim umstülpen festgestellt habe.

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Ich habe das ganze dann sehr rustikal mit einem Zickzackstich „versäubert “ (davon kann man wohl kaum sprechen …). Und dabei ging mir natürlich auch prompt der Faden aus. Also wurde in der Mitte einfach gewechselt.

Mir gefällt’s als Kleidung für den Mutti-Altag sehr. Ins Büro könnte man es wohl nicht anziehen, aber da muss ich ja auch nicht hin.

Und somit bin ich endlich auch mal wieder beim MMM dabei. Das kommt leider viel zu selten vor.

Hurrah! Heute war Stoffmarkt

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Und ich habe mich mit meinem privaten Handarbeitstreff (eigentlich spielen unsere Kinder miteinander, aber das nutzen wir nur als Ausrede um uns über’s Nähen und Häkeln auszutauschen …) getroffen und war auf der Jagd.

Die Ausbeute war riesig! Ich habe mehr gekauft als ich wollte und irgendwie dann auch wieder weniger. Vor allem Kurzwaren vergesse ich ständig!

Hier aber zu meiner Beute:

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Für die meisten Stoffe habe ich auch schon mehr oder minder konkrete Pläne.

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Hieraus sollen Hoodies für die ganze Familie werden. Ich habe mir zwei Ebooks gegönnt und werde wohl eine Miro-Familie daraus nähen. Ich freu mich schon, denn dann kommt auch endlich mal was Schönes für den Sprotzvater zusammen!

stoffmarkt2015.1.4Diese beiden Babycords werden zu Sprotzhosen. Wahrscheinlich meine heißgeliebte MWH von den Buntspechten. Vielleicht als Miparti? (ich hoffe, ich habe das jetzt richtig geschrieben …)

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Endlich ein süßer Kinderjersey, der nicht zu kitschig ist und vor allem mal was für Jungs. Ich hab einen ganzen Meter davon. Geplant sind Shirts für den Sprotz. Vielleicht auch ’ne Hose. Oder Mützen oder … Mal sehen, was mir einfällt und worauf ich Lust habe.

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Gepunktet ist immer gut. 😉 Zwei Coupons, die mindestens 50 cm lang sein sollen und gemeinsam nur 5 Euro gekostet haben. Noch keine konkreten Pläne. Vielleicht für mich in einem Shirt verarbeitet, oder für den Sprotz. Oder für’s Mäusekind? Ich werd’s bestimmt zeigen, wenn es soweit ist.

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Diese 2,5 m dünnes Wachstuch werden mein nächstes Großprojekt: einen Regenmantel für mich. Bin mal gespannt, ob Schnitt und Stoff zusammenpassen. Ich suche noch nach einem Futter und werde wohl mal im örtlichen Lagerverkauf auf Suche gehen.

Und dann hat meine Kamera bei den letzten Coupons, die ich gekauft habe, den Geist aufgegeben. 😦 Aber es sind ein Eulenstoff, der mit dem gestreiften Jersey kombiniert werden soll, so wie zwei Sternenstoffe, denn die sind jungstauglich.

Ich freu mich jetzt schon wie Bolle auf die Nähprojekte.

Übrigens, einer der Mitjägerinnen war Frau Jeder-kann-nähen. Und nach der Jagd  waren wir arm, müde, aber sehr, sehr glücklich!

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Kashi – endlich fertig

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Lange hat’s gebraucht, bis ich mich dazu überwinden konnte meine Kashi fertig zu machen. Noch länger hat’s gedauert endlich Tragefotos davon zu machen.

Das Teil hat sich mittlerweile zu einem Lieblingsshirt von mir entwickelt und ich trage es ziemlich häufig.

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Es ist super bequem und ich falle darin richtig auf. Zumindest spricht mich jeder drauf an. Vielleicht liegt das aber auch nur an der Stoffkombi. Ein ganz lieber Mitarbeiter im hiesigen Nähladen hat mir die zusammengestellt. Der Typ hat echt was drauf!

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Das Schnittmuster ist ein Freebook von Alles für Selbermacher. Ein kostenloses Tutorial gibt es bei Pech und Schwefel. Beim wiederholten Nähen werde ich es es dann auch rezensieren.

Und heute bin ich dann auch endlich mal beim Me made Mittwoch dabei. Da freue ich mich total drüber.

Außerdem verlinkt mit: Nähfrosch

Neuerwerb

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Letzte Woche habe ich mir in der Stadt folgendes Buch geleistet.

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Ich bin schon ein, zwei Wochen immer wieder daran vorbei geschlichen und konnte mich nicht durchringen, ein Buch mit Strickanleitungen zu kaufen. Schließlich gibt es ja bei ravelry so eine Menge toller kostenloser Muster.

Doch schaut euch doch nur einmal diese süßen Tierchen an!

 

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Ich habe dann aber trotzdem noch auf ravelry nachgeschaut, ob ich die possierlichen Viecher auch günstiger bekommen kann. Und es stellte sich heraus, dass nicht!
Ein weiteres Kaufargument war, dass ich für eines der Tiere ja noch genau die passende Wolle daheim habe, so dass ich gar nicht in Versuchung komme, neue Wolle zu kaufen. (Hahahaha, man kann sich ja viel einreden….) Bis jetzt habe ich mich auch brav daran gehalten und auch schon angefangen, meinen Wollberg ein wenig zu dezimieren.

Daher durfte das Buch nun in meinen Fundus wandern.

Ich freu mich schon auf die Tierchen und werde natürlich berichten.

Phoebe bag for me

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Eigentlich sollte aus dem Eulenstoff ja eine Reisetasche entstehen. Aber da hatte ich mich wohl vermessen und es kam nicht mehr hin.
Kurzerhand wurde dann der Plan geändert und es entstand eine Phoebe Bag nach kostenlosem Schnittmuster.

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Ich hätte durchaus etwas ordentlicher arbeiten können, merke ich gerade. Aber es war auch nicht ganz so einfach. Ich habe nämlich statt Vlieseline mal wieder mein beliebtes Bodenwischtuch zur Verstärkung genommen. Wie schon bei den Sportbeuteln, ist das Ergebnis super, allerdings war es wesentlich fummeliger, denn es war einfach mehr zu beachten.

Ich werde demnächst wohl anfangen, ordentliche Rezensionen für die benutzten Schnittmuster zu schreiben, wenn ich dann vernünftige „Kategorien“ ge- und erfunden habe.

Hier noch die Detailansicht – Magnetverschluss

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Die Innentasche ist übrigens auf der falschen Seite gelandet. . Ich habe es dann aber mal so gelassen. Denn ich hatte das ganze schon mal zusammengenäht und nach dem Wenden festgestellt, dass ich Henkel und Verschluss zwischen die beiden Stofflagen genäht habe. Das mit dem Wenden ist noch nicht so vollständig meins, würd ich mal sagen … Kommt noch.

Und jetzt auf zu RUMS und TT und zum Nähfrosch.

Ein Leseknochen für mich

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Ich habe es getan. Ich habe einen Leseknochen genäht.
Jaja, ich bin wieder spät dran mit diesem Nähwunderwerk, das super schnell und einfach und wie für Anfänger geschaffen ist.

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Dieses Prachtexemplar wurde mal wieder aus Frust genäht, als nichts anderes klappen wollte. Ein prima Therapieprojekt also.

Die Anleitung habe ich mal wieder vom Haus mit dem Rosensofa, die natürlich auch wieder ein nettes Anleitungsvideo dafür gemacht hat.

Zum Stoff brauche ich wohl nichts weiter zu sagen, gelle? Den kennt man ja. Ich habe ihn allerdings nicht mit Vlieseline hinterbügelt. Er war mir auch so steif genug.
Gefüllt wurde das gute Stück mit der Kissenfüllung eines Kissens vom Möbelschweden. Den Tipp bekam ich von Frau Jeder-kann-nähen. Das ist wirklich günstiger als sich Polyfill zu kaufen.

Ich werde noch so ein Kissen nähen und mit Schafwolle füllen. Dafür muss mir aber noch der richtige Stoff über den Weg laufen. Etwas flauschiges soll es sein, das weiß ich schon.

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Der Knochen ziehrt nun übrigens das Bettkopfkissen und nicht mehr unser wirklich dringend austauschbedürftiges Sofa. Seit ich das Ding habe, lese ich nämlich auch mal wieder im Bett.

Verlinkt mit RUMS, Nähfrosch-Schnittmuster

Vorschau auf mein Kashi

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Dieses Mal bin ich sogar ziemlich schnell dabei. Pech und Schwefel hat ein neues Freebook herausgegeben. Das Raglan-Shirt „Kashi“.
Ich habe mich als ich davon las (ich glaube beim Creadienstag oder bei RUMS) einfach mal nach dem Schnitt umgeschaut und dann „verbotenerweise“ neuen Stoff gekauft. Ich habe zwar noch so 50m hier rumfliegen, aber eben nichts, womit ich diesen Schnitt ausprobieren wollte.
Jetzt sitze ich hier vorm Rechner mit einem halbfertigen Kashi und freue mich wie ein kleines Kind. *gg*
Es fehlen noch die „Abschlüsse“, also Bündchen an Armern, unten und am Hals. Mal sehen, wie ich die gestalte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die genau nach Anleitung fertigen werden – jaha, ich werde mutiger und entwickele eigene Ideen. :p
Ich hoffe, dass ich das Teil bald fertig bekomme.

Jetzt aber schnell noch ein Bild, auf dem ich leider ganz furchtbar aussehe. A) musste ich mich selber fotografieren, was immer suboptimal ist, und B) bin ich erkältet (gut, dass ich jetzt ein paar Tatütas habe …) und dieser Zustand zeichnet sich leider auch in meiner Haltung ab. Das Gesicht habe ich auch genau aus diesem Grund rausgeschnitten. Das war so grässlich, das wollte ich keinem antun. 😉

 

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Warme Hände durch warme Gelenke

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Heute wurden diese Stulpen mit Daumenloch sehr erfolgreich getestet.

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Wir hatten heute nämlich Richtfest und auf der Baustelle war es a****kalt. Selbst die Kinderwagenhandschuhe haben das nicht alles zurück halten können, was da an kalter Luft um meine Hände rum war.

Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie warm die Finger bleiben, wenn der Puls warm gehalten wird. Schon abgefahren.

Das Muster habe ich mal wieder bei Ravelry gefunden. In einem Anfall von Tolkien-Whee! habe ich nach tolkienesken Häkelprojekten gesucht. Und da hat doch jemand versucht die Handschuhe der Zwerge nachzuhäkeln. Ich habe den zweiten Hobbit-Film zwar noch nicht gesehen und kann darum so überhaupt nicht beurteilen, ob die Muster gelungen sind, aber das ist ja mal völlig egal. Ich fand’s einfach schön, mein inneres Fangirl mal wieder zu befriedigen. 😉

Insgesamt sind es 4 Muster, wovon dieses mir das leichteste erschien. Letztendlich sind es nämlich immer vordere und hintere Reliefstäbchen im Wechsel. Dann irgendwann werden für den Daumen ein paar Maschen zugenommen und für die Fingerspitzen dann einfach ein paar Maschen übersprungen.

Gehäkelt sind sie mit der gleichen Wolle wie die Kinderfäustlinge und die Babydecke. Der Verbrauch lag bei zwei Knäuel. Was ich allerdings ulkig fand, dass beim zweiten Handschuh das Knäuel nicht ganz gereicht hat (es fehlten 4 Maschen). Dafür konnte ich aber den Rest vom ersten Handschuh verwenden, da war nämlich noch ein wenig was übrig. Ich dachte immer, dass die Knäuel gleich lang sind …

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Und jetzt zu RUMS, denn diese Handschuhe sind für mich und sehr mamatauglich. Man hat die Finger frei und kann so schnell mal alles mögliche am und für’s Kind unterwegs erledigen.
Außerdem verlinkt mit Häkelliebe.

Apfeldruck

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Heute war Spielegruppe und das hat meinen heutigen Eintrag gerettet. Ich bin nämlich mit meinem letztem Apfelprojekt nicht fertig geworden und muss noch einiges daran tun.
Aber zum Glück war heute das Thema der Spielegruppe auch „Apfel“. Die großen Kinder haben dann mit uns Muttis zusammen lustige Apfelbilder gemacht.
Eines davon sah am Ende so aus:

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Der Apfeldruck ist total einfach! Und wirklich für jedes Kind machbar. Er hat folgende Vorzüge:
1. Es geht mega schnell, so dass auch Kinder mit einer geringen Aufmerksamkeitsspanne ein Ergebnis bekommen
2. Man muss nichts wirklich können – d.h. auch „künstlerisch Unbegabte“ (falls es sowas gibt – ich glaube da ja nicht dran…) bekommen ein Ergebnis
3. Es ist echt günstig
4. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt (sowas mag ich immer gerne)
5. Es gibt kein „perfektes Ergebnis“ – im Gegenteil: jedes Ergebnis ist perfekt!

Man braucht dafür folgendes:
Farbe (wir hatten Fingermalfarbe und Wasserfarbe)
Äpfel (in verschiedenen Größen. Die kleinen fand ich besonders toll und reizvoll)
ein Messer (da sollten dann die Erwachsenen dabei sein!)
Papier

Als erstes halbiert man einen Apfel. Dabei muss man darauf achten, dass man ganz gerade durchschneidet. Das habe ich am Anfang nicht wirklich hinbekommen (was auch am Messer lag :p)

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Denn als nächstes trägt man die Farbe auf die Schnittfläche auf. Ich habe Wasserfarbe genommen.

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Dann einfach wie einen Stempel den Apfel aufs Papier (oder jegliches andere zu bedruckende Material) drücken.

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Und das Ergebnis bestaunen.

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Man kann dann noch Stile und Kerne reinmalen. Oder mit Farben experimentieren oder einfach wild umher stempeln.

Mit dem gleichen Verfahren kann man übrigens auch Stoffe bedrucken!

Der Sprotz hat während die Mama sich gut unterhalten und kreativ ausgetobt hat mit Autos gespielt und versucht das Schaukelpferd zu erklimmen.

Ich glaube wir hatten beide einen wundervollen Nachmittag! 😉 Und darum geht mein Bild heute auch zu RUMS, denn es war so entspannend für mich.

Verlinkt mit Apfelsachen.